Sehr hübsche Promotion-Idee für Ozzys neues Album „Scream“ und den Song „Let me hear you scream“.
Ozzy erschreckt die Besucher in Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett – als seine eigene Wachsfigur, die plötzlich zum Leben erwacht. In aller Regel erfüllen sie ihm auch den mit dem Songtitel geäußerten Wunsch. So einfach sind die kleinen Freuden.
In meiner Eigenschaft als Autor eines der größten deutschsprachigen Gadget-Blogs neuerdings habe ich neulich über ein Gadget zur Kostenkontrolle in Meetings geschrieben. Ein netter Kommentator hat mich dann auf ein Online-Tool hingewiesen, dass ebenfalls die Kosten eines Meetings visualisiert.
Der Meeting-Ticker ist übrigens nichts für die Freunde des Internet Explorers.
Die Fußzeile lautet: If this works in Internet Explorer, it is purely by accident.
Fans der äußerst gelungenen Nerd-Sitcom “The Big Bang Theory” werden sich über diese Seite freuen, auf der man nicht nur diverse Shirts bestellen kann, die im Laufe der Sendungen von den Protagonisten Sheldon und Leonard getragen werden, sondern auch noch einige Sheldon-Devotionalien mit Zitaten aus TBBT.
Gestern gab es eine nette Überraschung beim Blick in den Briefkasten: Ein Päckchen von Brandbook. Darin ein personalisiertes Notizbuch mit Stift und eine handgeschriebene(!) Karte.
Der Grund: Vor ewig langer Zeit hatte ich mal einen kurzen Blogbeitrag über die fantastischen Brandbooks geschrieben. Und jetzt dieses nette Dankeschön. Das nenne ich mal nachhaltige Werbung. Irgendwann überzeuge ich auch noch mal einen Agenturkunden davon, ein eigenes Brandbook produzieren zu lassen. Bis dahin Dankeschön für’s Dankeschön, Brandbook.
Gute Werbung polarisiert. Der eine findet’s toll, der andere grottig. Manchmal verhindern Sachzwänge wie Kundenwunsch, Briefing oder (nicht vorhandene) Strategie eine überzeugende Lösung. Und es gibt immer jemanden, dem die eine oder andere Werbung nicht gefällt. Manchmal ändert sich die eigene Meinung nach einer gewissen Eingewöhnungszeit auch schon mal. Aber die aktuellen Plakate für hr3 finde ich gleich aus mehreren Gründen textlich misslungen: Ein riesiges Hit happens mit einem Radio darunter.
Zunächst bedeutet die Kernaussage Hit happens für mich, „wir spielen manchmal zufällig einen Hit“. Und das ist doch ziemlich schlapp gegenüber der Aussage der Konkurrenzsender, einen Hit nach dem anderen zu spielen.
Ganz abgesehen davon, dass diese Aussage natürlich von der international gebräuchlichen Redewendung Shit happens überlagert wird, mit der ich als Radiosender nun wirklich nicht assoziiert werden.
Hit happens? Shit happens! Manchmal auch in der Werbung.
Von Leo Burnett, die den Etat im Juli gewonnen haben, bin ich eigentlich Besseres gewohnt (Schließlich ist das die Agentur, die mich nach dem Studium als Junior-Texter eingestellt hat.) Mal sehen, wie die nächsten Motive aussehen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass dieses Plakat die „Markenwerte des Senders weiterentwickeln“ wird. Jedenfalls nicht in die gewünschte Richtung.
Update: Vielleicht liegt’s ja daran, dass Leo mittlerweile zur Publicis Group gehört? Wenn man so liest, was Spießer Alfons dazu schreibt …
Ein sehr schöner, kurzer Workshop von Macnotes.de erklärt, wie man mit ein paar Schritten durch einen Eintrag in der hosts-Datei die absolut nervenden und hassenswerten Layer-Ads los wird. Ich hab’s noch nicht ausprobiert, werde es aber so schnell wie möglich tun. Man muss nur kurz ins Terminal. Keine Angst, tut gar nicht weh.