zur Erinnerung – Chromium ist das Open Source-Projekt, auf dem auch Google Chrome basiert. Chromatic installiert Chomium auf dem Mac und lädt bei Bedarf die neueste Version herunter.
Tux Droid von der belgischen Firma Kysoh ist ein sprechender, singender und sich bewegender Pinguin, der Twitter- und Facebook-Statusmeldungen oder eMail vorliest, den Wetterbericht oder die Uhrzeit verkündet und Webradio spielt.
Endlich mal ein Spielzeug für Linux-User: Tux, das offizielle Maskottchen stellt als Tux Droid die Verbindung ins Internet dar. Ähnlich wie der Nabaztag, über den ich schon berichtet haben, informiert er über neue RSS-Feeds, Messenger-Nachrichten oder eMails, prophezeit das Wetter von morgen oder spielt Musik aus dem Web. Aber wie es sich gehört, setzt Tux Droid bei der Entwicklung neuer Software Gadgets auf Open Source und eine Community, die immer neue Möglichkeiten für den sprechenden Pinguin schaffen soll.
Es ist ein weitverbreitetes Phänomen: mit jedem neuen technischen Gerät zieht eine weitere Fernbedienung in den Haushalt ein: TV, Sat-Empfänger, Videorecorder, DVD-Player, Set-Top-Box – macht schon fünf. Fünfmal Batterien, fünf unterschiedlich aufgebaute Bedienungen mit unterschiedlichem Konzept.
Natürlich gibt es Universalfernbedienungen. Aber die Einrichtung ist meist so umständlich, dass nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt werden. Oder es fehlen ein paar kleine, aber manchmal entscheidende Funktionen, für die dann doch wieder die Originalfernbedienung hervorgekramt werden muss, so dass schließlich die Universalfernbedienung wieder in der Schublade landet. So ging es uns jedenfalls mit bisher 3 verschiedenen Universalfernbedienungen.
Die One For All Xsight Fernbedienungen Xsight Colour und Xsight Touch wollen mit diesem Chaos Schluss machen. Sie versprechen einfachste Einrichtung und Kompatibilität mit allen Geräten, die sich per Infrarot-Fernbedienung steuern lassen.
Tatsächlich war für mich die größte Schwierigkeit beim Umgang mit den One For All Xsight Fernbedienungen, die ich zu Rezensionszwecken vom Hersteller bekommen habe, die Dinger aus der verdammten Verpackung zu kriegen.
Die Bedienfelder der Xsight Colour und Xsight Touch sind identisch aufgebaut. Allerdings ist die XSight Colour deutlich dicker und schwerer. Sie wird mit 3 AA-Batterien betrieben, die zum Lieferumfang gehören. Die Xsight Touch ist schmaler und besitzt einen Lithium-Ionen-Akku, der im mitgelieferten Dock geladen wird. Außerdem verfügt sie, wie der Name schon sagt, über einen Touchscreen, während die kleine, dicke Schwester Xsight Colour „nur“ einen Farbbildschirm besitzt. Beide kann man in Grundzügen einrichten, indem man den Anweisungen auf dem 2,2 ” großen Bildschirm befolgt. Hat man jedoch ein etwas exotischeres Gerät, programmiert man am besten über das mitgelieferte USB Kabel und einen Windows-PC mit Internet-Zugang.
Installiert man die Software von der beiliegenden CD, führt sie einen (nur per Internet-Ecplorer) zur Internetseite ez-rc.com, wo man sich ein kostenfreies Konto einrichtet, in dem dann alle Daten der Fernbedienung abgelegt werden.
Als orthodoxer Mac-oder Linux-User hat man leider verloren, da ich mir aber den Vista-Rechner meiner ältesten Tochter leihen durfte, war das für mich diesmal ausnahmsweise kein Problem.
Im Internet findet man dann tatsächlich sogar Profile für Geräte von Herstellern, von denen ich noch nie gehört hatte. Schließlich sind beide One For All Xsight Fernbedienungen für Fernseher, Radio und diverse andere Geräte geeignet.
Bis zu 18 können mit einer One For All Xsight gesteuert werden, die Touch Fernbedienung kann zusätzlich zu den Infrarot-Signalen auch Hochfrequenz-Signale senden. In Verbindung mit dem getrennt erhältlichen Xsight RF XTender kann man daran angeschlossene Geräte auch dann steuern, wenn sie sich zum Beispiel in einem geschlossenen Schrank befinden.
Online kann man seine Lieblingssender als Favoriten speichern
und dann sogar für jedes jedes Familienmitglied ein eigenes Profil anlegen. Obwohl das aber wirklich ziemlich einfach geht, dauert es doch eine ganze Weile, bis man durch zig-Programme durch ist. Die Benutzerführung im Internet könnte zudem ein wenig flexibler sein. DA lässt sich noch etwas machen, um Abläufe zu beschleunigen.
Schön ist allerdings die Möglichkeit, bestimmte Knöpfe der One For All Xsight Fernbedienungen mit anderen Funktionen zu belegen, als ursprünglich gedacht. Wenn die ursprüngliche Fernbedienung des Gerätes funktioniert, können die One For All Xsight fernbedienungen auch Signale von ihr lernen. Allerdings habe ich alle Funktionen, die ich benötigte auch schon im Internet vorgefunden, so dass das nicht nötig war.
Wenn man umfangreiches Equipment zu Hause hat, freut man sich über die Aktivitäten-Funktion. Ein Fingerdruck auf, sagen wir „Film sehen“, und es schalten sich z.B. Fernseher und DVD-Spieler gleichzeitig an. Oder man drückt „Gute Nacht“ und alle Geräte schalten sich aus.
Mehr Infos und Rezensionen zu den One For All Xsight Fernbedienungen Xsight Colour und Xsight Touch gibt es – wie es sich für ein modernes Produkt gehört – auf Facebook und via Twitter.
Auf Amazon findet man die Xsight Touch und Xsight Colour natürlich auch. One For All bietet gerade allen die Möglichkeit, seine Universalfernbedienungen Xsight Touch und Xsight Colour 4 Wochen lang zu testen und nach Ablauf der Probezeit zurückzuschicken, falls man nicht überzeugt ist. Der Kaufpreis wird dann voll erstattet. Mehr Informationen gibt es unter http://www.oneforall.de/moneyback/
Würde mich allerdings wundern, wenn jemand diese Möglichkeit nutzte. Die Familie jedenfalls ist begeistert von den modernen Fernbedienungen, und die alten für TV, Sat, Fritz Media, VCR und DVD kommen endlich in die weg in die Schublade.
keyboardr macht Suchen mit Google noch schöner. Ergebnisse werden inkrementell angezeigt, also noch während der Eingabe des Suchwortes. Das geht überraschend flott.
Die Seite zeit zunächst nur die Datum, Zeit und das Suchfeld. Mit dem Tippen erscheinen bereits die ersten Ergebnisse plus Icons, die Anzeigen, worauf der Link verweist, z.B. Wikipedia, Last.fm oder IMDB.Will man von vorherein nur auf last.fm suchen, beispielweise nach den Eels, gibt man eben ein: lastfm eels
Zu den Ergebnissen kommt man über die Cursortasten, man muss also nicht die Maus bemühen. Mit Escape löscht man die Suche und springt wieder ins Feld.
Oh Mann, schon wieder was Neues, Tolles. Nennt sich Sweetcron – The Automated Lifestream Blog Software. Eine wirklich einfach aufzusetzende Blog-Engine, die zudem noch die verschiedenen Netz-Aktivitäten auf Twitter, Flickr und anderen Seiten zu sammeln in der Lage ist. Einfach Feed angeben, und die Inhalte werden ansehnlich formatiert angezeigt. Ein bisschen wie Soup, nur dass hier alles auf dem eigenen Server läuft. Natürlich gibt es auch schon diverse Themes, die via CSS angepasst werden können; und wie es sich gehört ist Sweetcron kostenlos sowie Open Source. Äußerst empfehlenswert. Ich spiele momentan unter kazam.de/live damit herum, wenn mal Zeit ist.