Ein paar Terminal-Befehle

In letzter Zeit habe ich mich wieder ein wenig mit dem Terminal beschäftigt, besser gesagt mit iTerm, das per command-return den gesamten Bildschirm einzunehmen in der Lage ist. Dabei habe ich (nicht nur auf commandlinefu) ein paar nützliche Befehle gefunden, die ich für mich und die interessierte Öffentlichkeit zusammenfassen will.

afplay Datei.mp3 spielt Lieder, Sounds etc. per Terminal ab. ffmpeg -i Eingabe.wav Ausgabe.mp3 konvertiert Formate (ffmpeg muss man sich allerdings erst einmal installieren. man -t BEFEHL |open -f -a preview öffnet die manpage von BEFEHL als PDF in der Vorschau Date ist sehr nett, um Dateien nach dem aktuellen Datum zu benennen. So legt man z.B. mit vi ~/Desktop/$'date +%F'.txt eine Textdatei mit dem aktuellen Datum in Form von JJJJ-MM-TT.txt auf dem Schreibtisch an und öffnet sie gleichzeitig mit Vi. Date modifiziert man ganz leicht durch %R = hh:mm oder %T = hh:mm:ss (Uhrzeit), oder %y = YY (Jahreszahl, 2stellig), %m = MM (Monat, 2stellig), %d = DD (Tag, 2stellig). In der englischen Wikipedia steht noch mehr. Man kann es auch wunderbar einsetzen, um ein inkrementelles Backup zu machen:

#!/bin/sh

date=date "+%y-%m-%d_%Hh%Mm%Ss" rsync -azP --link-dest=/Volumes/avbackup/aktuell --exclude=.{jpg,png} --exclude=AutoRecovery $HOME/Documents/ /Volumes/avbackup/$date rm /Volumes/avbackup/aktuell ln -s $date /Volumes/avbackup/_aktuell

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Auf das DVD/CD-Laufwerk eines anderen Macs zugreifen

Wenn das Laufwerk des iMac versagt (meiner ist jetzt das dritte Mal bei Gravis), man aber noch auf einen zweiten Mac mit funktionierendem Laufwerk zugreifen kann, ist es kein Problem, seine wichtigsten Daten zu brennen.

Einfach in den System-Einstellungen unter Sharing “DVD- oder CD-Sharing” aktivieren

Dann auf dem Computer mit dem defekten CD/DVD-Laufwerk folgendes im Terminal eingeben:

defaults write com.apple.NetworkBrowser EnableODiskBrowsing -bool true

defaults write com.apple.NetworkBrowser ODSSupported -bool true

Nach einem Neustart erscheint das Laufwerk des anderen Rechners in der Seitenleiste des Finders unter Geräte. (Natürlich muss man sich im gleichen Netzwerk befinden.)

 

via Macosxhints

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defaults write: versteckte Einstellungen per Terminal vornehmen

Dashboard ausschalten: defaults write com.apple.dashboard mcx-disabled -boolean YES (NO zum Einschalten)

Versteckte Dateien im Finder anzeigen und wieder verbergen: defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles TRUE;killall Finder

defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles -boolean false;killall Finder

Developer Modus des Dashboards einschalten (widgets lassen sich mit gedrückter Maustaste auf den Schreibtisch ziehen): defaults write com.apple.dashboard devmode YES

DMG-Prüfung abschalten: defaults write com.apple.frameworks.diskimages skip-verify TRUE

Format für Bildschirmschüsse einstellen: defaults write NSGlobalDomain AppleScreenShotFormat JPEG oder TIFF oder PNG oder PICT oder PDF

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Geek Tool: Infos auf dem Schreibtisch

Merkwürdigerweise scheine ich noch nichts über die Systemerweiterung Geek Tool von Tynsoe projects geschrieben zu haben.

Dabei ist dieser kleine Zeitvernichter (jedenfalls beim Einrichten) wunderbar informativ. Mit seiner Hilfe kann man die Ausgabe von Unix Kommandos auf der Schreibtischoberfläche anzeigen lassen. Lifehacker.com hat schon des Öfteren darüber berichtet. Hier findet man auch eine ausführliche Installationsanleitung (natürlich auf Englisch) mit Screen shots.

Ich lasse mir gerne die Belegung meiner Sticks, Cards und Netzlaufwerke anzeigen, natürlich etwas aufgehübscht durch folgende Kommandokombination der Programme df, sed und awk: df -h |  sed -e '/disk/b' -e '/Volumes/b' -e d | awk '{print $3, "von", $2, "belegt,", $4, "frei", "auf", $6}'

df -h zeigt erst einmal die Belegung an, sed -e '/disk/b' -e '/Volumes/b' -e d filtert dann die relevanten Zeilen, in denen disk oder Volumes vorkommt, und awk '{print $3, "von", $2, "belegt,", $4, "frei", "auf", $6}' ordnet die Ausgabe der Daten und versieht sie mit einem deutschen Text.

Update: Mein neues Kommando für die Festplattenbelegung lautet

df -h |  sed -e '/disk/b' -e '/Volumes/b' -e d | awk '{print "Noch ", $4, " auf", $6}'

Dazu kommt noch eines für die RAM-Auslastung:

top -l 1 | sed -e '/Phys/b' -e d | awk '{print " RAM belegt:", $2, "+", $4 "\r","RAM frei: ", $10, "+", $6}'

Update 2: Und hier die Anzeige des virtuellen Speichers: top -l 1 | sed -e '/VM/b' -e d | awk '{print " Virtual Memory:", $2, "+", $4 "\r","Auslagerungen: ", $7}'

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Hab.la und Meebo: Mit Besuchern der eigenen Internetseite chatten

Seit einiger Zeit nutze ich zum Chatten mit den Kindern keinen Desktop-Client mehr, sondern lasse einfach meebo im Browser laufen. Meebo ist ein online Internet-Messenger mit dem man seine diversen Konten unter einen Hut bekommt.

Zudem bietet meebo ein Widget, welches Besuchern meiner Website ermöglicht, zu sehen, ob ich online bin und mit mir zu chatten – ob sie selber einen Internet-Messenger haben oder nicht, ist dabei egal.

Auch  Hab.la bietet diese Möglichkeit, nimmt aber noch weniger Platz auf dem Bildschirm ein und wird nur bei Bedarf aufgeklappt.

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Hidden Firefox Settings | Mac Tricks And Tips

Einige versteckte Firefox-Einstellungen verrät Mac Tricks And Tips. Mir gefällt ja am besten, dass man verhindern kann, dass der Feuerfuchs beim Klick in die Adressleiste immer gleich alles markiert. Einfach About:config eingeben, browser.urlbar.clickSelectsAll suchen und per Doppelklick auf false setzen. So einfach ist das.

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Große Dateien per Mail verschicken, DVD-Image auf CDs brennen

Wer an einem Mac sitzt, hat es gut, schöne Hardware, schöne Oberfläche und ordentlich etwas unter der Haube. Zum Beispiel split und cat, zwei *nix-Programm, mit deren Hilfe man Dateien teilen und zusammenfügen kann. Gesetzt den Fall, man möchte sich selbst oder jemand anderem eine 60 MB Datei schicken, die das gMail-Limit von 20 MB sprengt, so kann man die Datei ganz einfach splitten. Im Terminal eingeben: split -b 19m Dateiname Namefürteilchen Dann erhält man 4 Dateien Namefürteilchenaa Namefürteilchenab Namefürteilchenac Namefürteilchenad. Die ersten 3 Dateien sind je 19 MB groß, die letzte Datei enthält den Rest.

Diese kann man jetzt bequem verschicken und der Empfänger fügt sie zusammen, indem er ebenfalls im Terminal folgendes eingibt:

cat Namefürteilchenaa Namefürteilchenab Namefürteilchenac Namefürteilchenad >> Dateiname

Das klappt auch, wenn man z.B. ein DVD-Image hat, aber nur ein CD-Brenner zur Verfügung steht. Dann teilt man die 4.7 GB-Datei eben in 700 MB-Stücke, die man brennt und später wieder zusammenfügt.

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Mit Tar und bzip2 kleinere Archive

An anderer Stelle habe ich darüber berichtet, wie man mit Metadata zip-Archive erstellen kann. Das Ganze geht auch mit tar und bzip2, wodurch das Archiv noch einmal schrumpft.

Will ich jetzt alle Dateien finden, die das Schlagwort &msea besitzen, gebe ich im Terminal folgendes ein:

mdfind "&msea" > /tmp/msea.tmp

Das Ergebnis wird in die temporäre Datei /tmp/msea.tmp umgeleitet, die dann wieder als Eingabe für tar dient (dank der Option -T ):

tar -cvjf /Volumes/MSEA/Backup.tbz -T /tmp/msea.tmp

tar legt eine Datei namens Backup.zip auf dem SicherungsVolume MSEA an. -c = Archiv erstellen, -v = ausführliche (verbose) Anzeige der Dateien, -j = bzip2 verwenden, -f = Name und Pfad des Archivs -T = nutze stdin, also in diesem Fall die Datei /tmp/msea.tmp

Das Shell Skript dazu sieht dann folgendermaßen aus:

! /bin/bash

echo "Suche Dateien mit Tag '&msea'" mdfind "&msea" > /tmp/backupmsea.tmp echo "Schreibe .tbz Archiv auf /Volumes/MSEA" tar -cvjf /Volumes/MSEA/Backup.tbz -T /tmp/backupmsea.tmp echo "FERTIG"

Und mit Platypus kann man einfach ein Programm aus dem Skript machen.

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mit zip und mdfind Dateien nach Metadata archivieren

Nachdem ich eine ganze Weile gesucht habe, bin ich jetzt endlich auf den Trichter gekommen, wie man Dateien nach Metadaten sortiert archivieren kann.

Ich versehe ja seit einiger Zeit meine Dateien mit Tags, die als Finder-Kommentar zu sehen sind, wenn man Apfel-I drückt. Geht mit Quicksilver ganz einfach. Ein Textformular für die BHF-Bank ist also z.B. folgendermaßen verschlagwortet: &msea &bhf &anzeige. &msea ist mein Kürzel für die Agentur. Will ich jetzt alle Dateien finden, die das Schlagwort &msea besitzen, gebe ich im Terminal folgendes ein:

mdfind “&msea” > /tmp/msea.tmp

Das Ergebnis wird in die temporäre Datei /tmp/msea.tmp umgeleitet, die dann wieder als Eingabe für zip dient (dank der Option @):

zip -ru9@ /Volumes/MSEA/Backup.zip < /tmp/msea.tmp

zip legt eine Datei namens Backup.zip auf dem SicherungsVolume MSEA an. -r = Unterverzeichnissse berücksichtigen, -u = nur neue und geänderte Dateien, -9 = höchste Kompression, -@ = nutze stdin, also in diesem Fall dank < die Datei /tmp/msea.tmp

Daraus kann man natürlich auch ein kleines Shell Skript zaubern:

#! /bin/bash echo “Suche Dateien mit Tag ‘&msea’” mdfind “&msea” > /tmp/backupmsea.tmp echo “Schreibe .zip Archiv auf /Volumes/MSEA” zip -ru9@ /Volumes/MSEA/MSEA.zip < /tmp/backupmsea.tmp echo "FERTIG"

Wenn man das Ganze jetzt noch klickbar haben möchte, bemüht man das geniale Platypus, das ganz einfach ein Programm aus dem Skript macht.

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Spotlight, Tagging, Smart Folder und mdutil

Während die Early Adaptors schon mit Apple’s neuem Leopard spielen, versuche ich immer noch, des Tigers Tiefen zu erkunden. Spotlight und Automator, die mich zu Beginn am meisten gereizt hatten, habe ich nach einiger Zeit links liegen gelassen, jetzt aber wiederentdeckt.

Ein Artikel bei Lifehacker hat mich darauf gebracht, Schlagworte in den Spotlight Kommentaren zu benutzen, um Tagging auch auf Systemebene zu benutzen. Jetzt versehe ich meine Dateien mit Tags, z.B. &work, &Blog etc. Als Vorzeichen habe ich & gewählt, weil Spotlight dann wirklich nur nach diesen Tags sucht. Die Tags kann man entweder gleich beim Speichern mit der Shareware Default Folder X vergeben oder nachträglich mit der unverzichtbaren Alleskönnersoftware Quicksilver. Dazu markiere ich die Dateien, rufe Quicksilver auf und drücke Apfel-G oder tippe Cu für “Current Selection”, dann mit Tabulator zum nächsten Feld, Set Tags, Tabulator zum nächsten Feld und die Tags eingeben.

Wenn man jetzt alle Dateien mit dem Tag &work sucht, ruft man Quicksilver auf, gibt “work” ein und lässt sich alle Dateien mit diesem Tag als Ergebnis einer Smart Search anzeigen. Man kann aber auch einen Smart Folder erstellen und den in der Seitenleiste anzeigen lassen. Da hat man alle wichtigen Dateien an einem Ort. Dazu drückt man im Finder Alt-Apfel und wählt bei Suche nach “Andere”. Im Dialogfenster, das sich dann öffnet, wählt man Spotlight Kommentare. Am besten, man speichert dieses Suchfeld auch gleich als Favoriten.

So kann man alle Dateien einfach in Dokumente abladen. Mit der richtigen Auswahl und Anzahl an Tags ist man sehr viel flexibler bei der Suche als mit einer herkömmlichen Ordnerstruktur.

Bei meiner SD-Card, die zwischen PalmOS und MacOs pendelt und deshalb FAT-formatiert ist, muss ich das Spotlight-indizieren immer wieder mal manuell einschalten. Oder ich lasse einfach die Freeware DoSomethingWhen ein Shell-Script aufrufen, das folgenden Befehl ausführt:

sudo mdutil -i on /Weg/zur/SD Card

Zum Ausschalten lautet der Befehl übrigens

sudo mdutil -i off /Weg/zur/SD Card

und zum Löschen des Index:

sudo mdutil -E /Weg/zur/SD Card

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