Byword, iA Writer und Marked: Drei gute Gründe für einen Mac

Kaum ist man mal 2 Wochen im Urlaub und nur sehr wack­e­lig ans Internet ange­bun­den, schon gibt es jede Menge aufre­gende Updates. Dabei rede ich nicht von Mac OS X Lion, denn der Löwe läuft lei­der nicht auf unseren 5 Jahre alten intel Core iMacs. Vielmehr schreibe ich von ein paar Programmen, die für mich ein Grund sind, nur Macs zu verwenden.

Byword

Der sehr schöne Editor Byword beherrscht jetzt neben .rtf und .txt auch .md — also Markdown, bzw MultiMarkdown. Die Formatierungen wer­den ähnlich angezeigt wie bei iA Writer, Markdown-Texte lassen sich ganz ein­fach als HTML, RTF, PDF, WORD oder LaTeX exportieren. Eine einge­baute Vorschau gibt es im Gegensatz zu iA Writer auch, so dass man seinen Text gle­ich for­matiert sehen kann.

Exportfunktion von ByWord

Exportfunktion von ByWord

iA Writer

Auch iA Writer beherrscht jetzt den Export von Markdown-Dateien zu HTML. Eine Tastenkombination drücken, und der Text wird als HTML-Datei gespe­ichert. Wer sich traut, kann sich auf dem Mac den Paketinhalt des ia Writer anzeigen lassen und die CSS-Vorlage für den Export nach seinen Wünschen ändern.

iA Writer - HTML-Vorlage im Paket

iA Writer — HTML-Vorlage im Paket

Marked

Marked ist die neueste geniale Idee von Brett Terpstra. Das Programm öffnet MultiMarkdown, Markdown, Text oder HTML Dateien und zeigt eine for­matierte Vorschau an. Bearbeitet man die Datei par­al­lel mit einem Editor und spe­ichert die Änderun­gen, wer­den diese sofort in Marked angezeigt.

4 ver­schieden gestal­tete Vorschauen ste­hen schon zur Auswahl, eine fün­fte kann sich jeder Nutzer mit rudi­men­tären CSS-Kenntnissen nach Wunsch basteln.

Über ein Tastaturkommando wird der HTML-Code in die Zwischenablage kopiert, die gestal­tete Datei lässt sich drucken und ins HTML-Format exportieren oder als PDF speichern.

Da Multimarkdown in die App einge­baut ist, kann man sich die Extra-Installation schenken. Mit Marked kann jeder Markdown-Schreiber den Editor seiner Wahl ver­wen­den, ob Vim oder Textedit spielt keine Rolle. Super Sache.

Text in MacVIM - Vorschau in Marked

Text in MacVIM — Vorschau in Marked

25. Juli 2011 von frank
Kategorien: LaTeX, Mac, markdown, must-have, notational velocity, OsX, vim, writing | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Trunk Notes: Das Markdown-Wiki auf dem iPad und iPhone

Kommentator Daniel hat mich völ­lig zu recht darauf aufmerk­sam gemacht, dass ich bei meiner Aufzählung der Schreibprogramme für das iPad das viel­seit­ige Trunk Notes vergessen habe. Eigentlich unverzeih­lich, aber doch auch ver­ständlich. Denn Trunk Notes läuft bei mir eher unter Markdown-Wiki als Schreibprogramm.

Dabei kann man dieses per­sön­liche Wiki eben auch ein­set­zen, um alles Mögliche zu schreiben. Nur, dass man bei Trunk Notes zuerst die for­matierte Ansicht präsen­tiert bekommt und dann auf edi­tieren klickt, während man in anderen Programmen eben den rohen Markdown-Text sieht und die Vorschau erst nach einem Fingertipp.

Als echtes Wiki ist Trunknotes natür­lich auch vom Rechner aus erre­ich­bar. Einfach Wi-Fi Sharing ein­schal­ten, die angegebene IP-Adresse eingeben, und das kom­plette Trunknotes erscheint im Browser. Es kann nicht nur betra­chtet, son­dern auch bear­beitet und verän­dert wer­den. Das Fenster ist dann zweigeteilt, im unteren Teil gibt es eine Live-Vorschau der Markdown-Formatierung.

Trunk Note Wi-Fi Sharing - Editieren im Browser

Trunk Note Wi-Fi Sharing — Editieren im Browser

Über dem Textfenster befindet sich eine Formatierungsleiste für diejeni­gen, die noch nicht so fit in Markdown sind. Außerdem kann man hier anklicken, welche Schlagworte die bear­beit­ete Seite erhal­ten soll.

Das kom­plette Wiki lässt sich vom Browser aus mit einem Klick exportieren, dann wird ein Ordner angelegt, in dem jede Seite als .html-Datei abgelegt wird. Klickt man auf Backup, dann tra­gen die Dateien die Endung .txt.

Die Synchronisation über DropBox beherrscht Trunk Notes auch. Hierbei wer­den die Dateien in der DropBox als .markdown-Dateien gespe­ichert, die natür­lich auch mit einem beliebi­gen Editor bear­beitet wer­den können.

Jede Seite kann auch per Mail ver­schickt wer­den, entweder for­matiert oder als rohes Markdown-Format. Außerdem ist Trunk Notes mit diversen Funktionen aus­ges­tat­tet, die das Einfügen/Verlinken von Inhaltsverzeichnissen oder Seiten mit bes­timmten Schlagworten automa­tisieren. Auch das Aussehen kann über eine CSS-Datei an den per­sön­lichen Geschmack angepasst werden.

Ich frage mich ger­ade, warum ich eigentlich nicht viel mehr mit diesem Programm mache: Wiki mit Markdown, Dropbox, Zugang via iPod Touch, iPad, Texteditor und Browser — alles drin, was das Herz begehrt. Und der Preis ist auch ok. Nur 2,99 Euro für die Universal App.

09. Juni 2011 von frank
Kategorien: markdown, markup, Praktisch, TiddlyWiki, writing | Schlagwörter: , , , , | Schreibe einen Kommentar

Alamo Drafthouse: Beste Werbung für ein Kino überhaupt

Wun-der-bar, wie das Kino Alamo Drafthouse wirbt: mit der ziem­lich verärg­erten Nachricht auf dem Anrufbeantworter des Kinos, die eine Besucherin hin­ter­lassen hat, die raus­geschmis­sen wurde, weil sie ihr Handy benutzt hat. Schließlich gilt im Alamo Drafthouse: Kein Reden, Keine SMS während des Films. Wenn doch alle Kinos so wären.

Achtung: Englischkenntnisse erforder­lich — offen­sive Language.

via Nerdcore

07. Juni 2011 von frank
Kategorien: Fun, video, Werbung | Schreibe einen Kommentar

Vera Sans Mono, DejaVu Sans Mono, Menlo & Meslo: Alles Mono oder was?

Als ich das erste Mal mit einer Times New Roman drucken kon­nte, fand ich das ganz toll: sah aus wie in einem Buch. Mittlerweile haben aber nicht­pro­por­tionale Schriften wieder ihren ganz eige­nen Reiz und wer­den als beson­ders wahrgenom­men. Selbst eine ordinäre Courier macht sich (in meinen Augen) oft besser als eine der üblichen Proportionalschriften, ob mit oder ohne Serifen.

In der aktuellen Mac OS X-Version Snow Leopard ist als neue nicht­pro­por­tionale Schrift die Menlo dazugekom­men. Eigentlich eine alte Bekannte, die in den let­zten Jahren mehrfach einige Zeichen und damit immer auch den Namen geän­dert hat. Jetzt also Menlo. Und vorher?

Angefangen hat die Schrift als [Bitstream Vera Sans Mono], die als Open Source Schrift frei ver­wen­det und auch verän­dert wer­den darf. Gerrit hat hier einiges dazu geschrieben. Dann wurde die DejaVu Sans Mono daraus, die Droid Sans Mono kann ihre Verwandschaft mit der Vera Sans Mono eben­sowenig ver­leug­nen und jetzt gibt’s auch noch die Menlo. Wie man bei diesem Schriftvergleich sieht, sind die Unterschiede nicht wirk­lich riesig. Panic hat mit der Panic Sans, die im Editor Coda steckt, eben­falls eine eigene Version erstellt.

Vergleich DejaVu Sans Mono mit Menlo

Vergleich DejaVu Sans Mono mit Menlo

Mir gefällt die Menlo sehr gut, aber André Berg fand die Zeilenabstände zu eng, also hat er die Meslo daraus entwick­elt, die mit mit drei ver­schiede­nen (S, M, L), immer aber größeren Zeilenabständen als die Menlo daherkommt. Außerdem gibt es jew­eils eine Dotted Zero (DZ) Version.

Wer also vor einem Linux– oder Windows-Rechner sitzt, und sich darüber ärgert, dass er die Menlo nicht im Betriebssystem findet, weicht stattdessen auf die Vera Sans Mono, DejaVu Sans Mono, Droid Sans Mono oder Meslo aus. Die Unterschiede sind zwar fein, aber so klein, dass viele sie kaum bemerken werden.

Eine schöne Liste freier nicht­pro­por­tionaler Schriften findet man übrigens auch bei Font Squirrel.

06. Juni 2011 von frank
Kategorien: fonts, Geek stuff, Mac, OsX, terminal, vim, writing | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Fyels.com Filesharing Webdienst: Dateien bis 9 GB teilen.

Und wieder ein kosten­loser Filesharing-Dienst zum Versand riesiger Dateien. Bei Fyels meldet man sich via Twitter OAuth an und kann dann Dateien bis zu einer Größe von sagen­haften 9 Gigabyte hochladen und den Link teilen. Die Dateien sind öffentlich für jeden ein­seh– und herun­ter­lad­bar, der den Link kennt.

Fyels nicht eingeloggt

Fyels nicht eingeloggt

Fyels eingeloggt

Fyels ein­gel­oggt

03. Juni 2011 von frank
Kategorien: Freeware, Praktisch, web, web2.0 | Schreibe einen Kommentar

Werbespot von Renault & Nissan: Same same but different

Merkwürdige Ergebnisse der Kooperation zwis­chen Renault und Nissan. Ist ja eine schöne Idee, aber warum haben beide Unternehmen sie in einem Film umge­setzt? Und welcher ist das Remake?

via The Presurfer

03. Juni 2011 von frank
Kategorien: video, Werbung | Schreibe einen Kommentar

Schreiben (mit Markdown) auf dem Mac: Workflow

Kleiner Nachtrag zum Blogpost davor.

Wie bringt man jetzt ia Writer, Byword, nvALT, Grandview und Fountain Pen unter einen Hut, ohne dass es richtig kom­pliziert wird?

Zum einen kann man von den Dateien aus­ge­hen und Alfred (bzw. Quicksilver) nutzen, um die aktuelle Datei mit dem Programm seiner Wahl zu öffnen. Das funk­tion­iert mit allen 5 Programmen. Allerdings nutze ich Fountain Pen gerne als Alternative zu nvALT, dadurch lassen sich ver­schiedene Textbereiche voneinan­der trennen.

Zum anderen kann man die anderen 4 prob­lem­los in einem Workflow verbinden.

Start nvALT. Hier sind alle Dateien in einem Verzeichnis, die zuletzt geän­derten oben. Dateien mit bes­timmten Tags oder Inhalten findet man blitzschnell und auch ohne Maus. (Bei mir sind im Moment über 700 Dateien im Verzeichnis.) Aus nvALT her­aus kann man mit der Tastenkombination Command-Shift-O Dateien mit einem anderen Programm öffnen. Ich habe hier ia Writer eingestellt. Ist mir mehr nach ByWord, öffne ich die Datei via QuickCursor eben mit diesem Programm (oder mit Writeroom, Textwrangler, MacVim oder Smultron).

Und GrandView kann ich ja sowieso über eine eigene Tastenkombination aus jedem Programm her­aus aufrufen, mit Escape been­den und das Geschriebene über Command-V einfügen.

02. Juni 2011 von frank
Kategorien: Mac, markdown, OsX, Praktisch, Uncategorized, writing | Schlagwörter: , , | 3 Kommentare

Schreiben (mit Markdown) auf dem Mac: Eine Übersicht

Wenn die anderen vor zwanzig Jahren Leisure Suit Larry gespielt haben, opti­mierte ich lieber den Interleave-Faktor der Festplatte, bis der Rechner keine mehr erkan­nte, lernte das Betriebssystem ken­nen oder pro­bierte neue Schreibprogramme aus, immer auf der Suche nach dem einen, ide­alen, das ich nie mehr wech­seln würde.

Das habe ich bis heute nicht gefun­den. Momentan gibt es eine Handvoll Programme, die ich abwech­selnd nutze, um mit Markdown for­matierte Blogeinträge wie diesen, Artikel für neuerdings.com oder Facebook-Notizen für AD&Vision zu schreiben.

ia Writer

Ich geb’s zu: ich hab’s getan und ia Writer for Mac gekauft. Jaja, erst groß rumtö­nen und dann doch dem Hype fol­gen. Schuld ist David Hellmann, der mich mit seinem Kommentar in Versuchung geführt hat.

ia Writer

ia Writer

Und er hatte recht: Die zäh­neknirschend aus­gegebe­nen 15 Euro haben sich gelohnt, weil sich das Schreiben ein­fach gut anfühlt. Das Automarkdown dürften andere Apps gerne adap­tieren, und die Nitti sieht schon gut aus — kann allerd­ings nur mit ia Writer ver­wen­det wer­den. Schade, aber natür­lich ver­ständlich — schließlich kostet ein Nitti-Schnitt 54 Euro.

Ärger­lich finde ich allerd­ings, dass ia Write auf der Endung .txt besteht, und ich mein .md nicht behal­ten darf.

Zum Glück kann man die Endungen aller Dateien in einem Verzeichnis im Terminal recht flott ändern:

.md zu .txt

ls -d *.md | sed 's/\(.*\).md$/mv "&" "\1.txt"/' | sh

.txt zu .md

ls -d *.txt | sed 's/\(.*\).txt$/mv "&" "\1.md"/' | sh

Trotzdem doof. Außerdem gibt es momen­tan weder Markdown-Vorschau noch Export. Der soll aber wohl noch kom­men, ist aber durch Brett Terpstras tolle MarkDown Service Tools eigentlich verzicht­bar. Damit kann man Markdown näm­lich mit einem Tastendruck in HTML umwandeln.

Ach ja: richtig störend ist das unortho­doxe Verhalten von ia Writer, wenn man Command-Cursor-rechts beim let­zten Satz eines Absatzes drückt. Dann springt der Cursor näm­lich nicht ans Ende des Satzes, son­dern an den Anfang des näch­sten Absatzes, und mann muss wieder zweimal auf Cursor-links drücken. Ansonsten schreibe ich einen Großteil dieses Artikels in ia Writer.

Fountain Pen

Frisch in der Version 0.7 — ein ablenkungs­freies, min­i­mal­is­tis­ches Open Source Programm mit Export des Markdown-formatierten Textes als HTML– oder RTF-Datei.

FountainPen

FountainPen

Wie nvALT greift auch Fountain Pen auf ein definiertes Verzeichnis zu, in dem alle Dateien liegen. Das kann man jetzt frei definieren und auch in seine Dropbox legen — per­fekt. Mehr über Fountain Pen in einem früheren Blogpost.

nvALT

nvALT ist immer noch das Nonplusultra, wenn es darum geht, blitzschnell einen Artikel ohne großes Suchen zu finden oder anzule­gen, zu bear­beiten, den Text in der Vorschau zu betra­chten (die via css beliebig gestal­tet wer­den kann) und zu ecportieren (wenn man mag).

nvALT

nvALT

Speichern ist nicht nötig, das läuft automa­tisch. Vollbildmodus schal­tet auch einen zweiten Monitor dunkel. Das Programm hat alle Vorteile von Notational Velocity und noch viel viel mehr. Kostenlos. Open Source. Holen.

ByWord

Byword habe ich ja schon vor hier mit ia Writer ver­glichen. Es ist gün­stiger, viel­seit­iger und fast ebenso hüb­sch. Mit hellem und dun­klem Thema ver­füg­bar, kann auch mt .md-Endungen umgehen.

Byword

Byword

Keine Ahnung, warum ich das hier mit dem ia Writer schreibe. Wahrscheinlich wegen der großen Schrift.

Grandview

Immer nur ein Wort zur Zeit auf dem Bildschirm, es sei denn, man setzt einen Punkt (bzw. ein Ausrufe– oder Fragezeichen) — das ist Grandview. Nur Schreiben und Löschen ist möglich. Zum Editieren gibt es noch einen weit­eren Modus, bei dem sich der Bildschirm mit Zeichen füllt, die in der Grundeinstellung „nur“ 70 Punkt groß sind.

Grandview

Grandview

Grandview startet zusam­men mit dem Rechner, und zeigt sich in der Menüleiste. Ein Tastenkürzel, und es geht los. Escape, und es ist vor­bei, der geschriebene Test wurde automa­tisch in die Zwischenablage kopiert. Jetzt nur noch Command-V und fertig.

01. Juni 2011 von frank
Kategorien: Mac, markdown, must-have, OsX, Praktisch, Uncategorized, writing | 6 Kommentare

ia Writer for Mac vs. Byword

ia Writer für den Mac ist da. Endlich. Lange drauf gewartet, sogar Oliver Reichenstein angeschrieben, um mich auf die Liste der Beta-Tester set­zen zu lassen (aber lei­der nach einem blitzschnellen OK nichts mehr davon gehört).

Jetzt ist das Schreibprogramm also da. Und ich werde es mir wohl nicht holen.

Zu groß ist der Preisunterschied zu Byword und zu klein scheinen die Unterschiede zu sein. Vergleichen wir ein­mal ein paar Punkte, die ia Writer hervorhebt:

  • Automarkdown: Markdown Formatierungen wer­den offen­bar her­vorge­hoben, also erscheinen Überschriften fett, die Rautensymbole wer­den nach links aus­gerückt. Eine nette Idee, die ich mir für Byword auch wün­schen würde. Andererseits kann ich bei Byword entweder for­matierte rtf-Texte schreiben, oder reine Markdown-Texte. Diese kann ich mir dann direkt als Vorschau anzeigen lassen, als HTML-Dateien exportieren oder den Code in die Zwischenablage kopieren. Und ia Writers Automarkdown funk­tion­iert (noch) nicht mit Links.

  • FocusMode: Nur ein Satz wird im FocusMode von ia Writerher­vorge­hoben, die anderen verblassen. Praktisch, um nicht der Versuchung des Editierens beim Schreiben zu erliegen. Außerdem bleibt der Cursor dabei in der Mitte des Bildschirms. Byword besitzt etwas Ähnliches, nur funk­tion­iert die Hervorhebung zeilen­weise, und man kann zwis­chen einer und 9 Zeilen wählen, die im Fokus ste­hen sollen.

  • Typographie: Wie es aussieht, wird ia Writer wie auch die iPad-Version mit der fest eingestell­ten Nitti Light aus­geliefert, die auch nicht verän­dert wer­den kann. Eine nette Schrift, die ich allerd­ings auch bei Byword ein­stellen kann, wenn ich sie besitze. Für einige wird die fest eingestellte Schrift ein Vorteil sein, weil es keine Spielmöglichkeiten gibt. Andere wer­den sich ärgern, ihre gewohnte Lieblingsschrift wie Menlo oder Monaco nicht wählen zu können.

  • Disappearing Bar: Der Fensterbalken ver­schwindet. Ist bei Byword aber auch so gut wie nicht vorhan­den. Und im Vollbildmodus sowieso weg.

  • Reading Time: iaWriter gibt die unge­fähre Zeit an, die es dauert, den Text zu lesen. Nettes Feature, das sonst nie­mand hat.

Leider erfährt man nicht, ob ia Writer automa­tisch spe­ichert, was mich per­sön­lich mehr inter­essieren würde als ein ver­schwinden­der Fensterbalken. Das wäre ein echter Vorteil gegenüber Byword.

Insgesamt ist ia Writer wohl noch etwas reduzierter in den Einstellmöglichkeiten (bei Byword kann ich immer­hin die Schrift wählen und muss mich zwis­chen einem hellen oder einem dun­klen Thema entschei­den) aber für mich sind die Unterschiede nicht so groß, dass ich den ziem­lich stram­men Preis von 14,49 Euro (um 10 % gesenk­ter Einführungspreis) zahlen würde, wenn ich Byword für 7,99 Euro bekomme. Da ist Byword für mich die klare Kaufempfehlung.

28. Mai 2011 von frank
Kategorien: Mac, markdown, OsX, writing | Schlagwörter: , , , , | 4 Kommentare

Mädels auf Longboards. Hübsch.

Ab 0:50 geht’s los. Leider nichts mehr für mich und meine Knie. Aber nice (wie T2 sagen würde).

26. Mai 2011 von frank
Kategorien: Fun, video, web | Schreibe einen Kommentar

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