iPad zu Weihnachten — neuer Rekord für kazam
Scheinbar habe eine Menge Menschen ein iPad zu Weihnachten bekommen. Jedenfalls gabe es auf dieser Seite wegen des Artikels über Schreibprogramme für das iPad einen neuen Zugriffsrekord. Vielleicht sollte ich mal wieder mehr darüber schreiben.
Calepin: ganz einfach bloggen mit Markdown und Dropbox
Calepin ist ein Dienst, der das Veröffentlichen längerer Texte im Netz stark vereinfachen will. Selbst Autoren, die mit Blogs und Technik nichts am Hut haben, sollen ganz einfach in der Lage sein, ihre Texte mit einem Mausklick zu veröffentlichen. Voraussetzung dafür ist lediglich ein Dropbox–Konto.
Mac OS X Lion: Text aus Quicklook-Fenster kopieren
Blöderweise habe ich mir nicht gemerkt, wie und wo ich darauf gestoßen bin, aber der kleine Defaults Write–Trick, mit dessen Hilfe sich Text unter Lion direkt aus Quicklook-Fenstern kopieren lässt, ohne jedesmal das entsprechende Programm starten zu müssen, ist wirklich Gold wert. Da ich schon auf Macnotes darüber geschrieben habe, verweise ich einfach mal auf meinen Artikel bei Macnotes, in dem ich beschreibe, was man ins Terminal tippen muss. Da gibt es auch ein Bild.
Shortmail: Twitter für eMail
Über das weltbeste eMail-Programm Sparrow bin ich vor kurzem auf Shortmail gestoßen, das als »Twitter for Email!« bezeichnet wird. 500 Zeichen Obergrenze, nettes Web-Interface und prima in Sparrow eingebunden. Man kann öffentliche eMail-Diskussionen anstoßen, nützliche Tastaturkommandos im Browser nutzen, etc. Momentan ist der Twitter-Name auch der Shortmail–Name.
Könnte sein, dass dies meine neue öffentliche eMail-Adresse wird. Ich bin vranx at http://shortmail.com.
Multimarkdown Composer: demnächst im App Store
Vor ein paar Tagen hat MultiMarkDown–Entwickler Fletcher Penney seinen Editor Multimarkdown-Composer im Mac App Store eingereicht.
Der MMD Composer bringt komplettes Syntax-Highlighting und 4 Farb-Themen, die sich auch noch leicht an eigene Bedürfnisse anpassen lassen. Dabei sind die vier (darunter Solarized dark und light) an sich schon sehr gelungen.
Man kann die eingebaute Live-Vorschau des MMD Composer nutzen oder in den Einstellungen das fantastische Marked wählen, um sich seine Dokumente während des Bearbeitens in ihrer ganzen Schönheit anzeigen zu lassen
Ist man fertig, exportiert man seinen Multimarkdown-Text zu HTML, RTF, Flat Open Document, LaTeX oder OPML. Sogar ein eigenes Shell Kommando kann man erstellen und das einem eigenen Exportformat zuordnen.
Der MultiMarkdown-Composer ist schon in der Beta-Version mein Standard-Editor geworden. Keine Ahnung, was er kostet, wenn er in ein paar Tagen im App-Store auftaucht. Aber ich kaufe ihn auf jeden Fall. (Ohne nvALT, Byword oder iA Writer aufzugeben, versteht sich).
Multimarkdown Composer und Mou: Alternativen zu nvAlt und ByWord?
Ach, ist das schön. Gleich zwei neue Editoren für Markdown-Fans. zwar gibt es schon das tolle Trio nvAlt, Byword und iaWriter, aber als echter Text-Nerd freut man sich über jede neue Option.
Zumindest Mou richtet sich auch gar nicht an Web-Autoren, sondern vor allem an Developer, die gern mit Markdown arbeiten. Aber auch als ganz normaler Schreiber macht das Arbeiten mit Mou Spaß. Wer noch nicht auf Lion ist, muss allerdings einen kleinen Trick anwenden, den mir der Entwickler Chen Luo verraten hat:
Den Paketinhalt der App anzeigen lassen, indem man sie mit der rechten Maustaste anklickt, dann info.plist öffnen und den Eintrag Minimum system version von 10.7 in 10.6 ändern, schon läuft Mou auch unter Snow Leopard.
Die App startet mit einer Live-Vorschau, die man aber über eine Tastenkombination abschalten kann. Außerdem lässt sich der Bildschirm per Tastaturkommando auch unterschiedlich einteilen Text:Vorschau 1:1, 1:3 oder 3:1. Sehr praktisch.
Auch für HTML-Einheiten wie Non-Breaking Space lassen sich Tastaturkommandos verwenden. Und die Themen kann man verändern, indem man eine entsprechende Textdatei in ~/Library/Application Support/Mou anpasst. Dadurch habe ich meinem Mou einen Solarized–Look verpasst.
Den kann man beim Multimarkdown-Composer von vornherein auswählen, in hell oder dunkel, zusätzlich lassen sich auch eigene Styles anlegen.
Wie der Name schon sagt, setzt dieser Editor nicht auf einfaches Markdown, sondern auf das vielseitigere MultiMarkDown. Kein Wunder, stammt doch MultiMarkDown vom Entwickler des MMD Composers Fletcher Penney.
Man kann wählen, ob die Live-Vorschau vom MMD Composer oder vom fantastischen Marked bereitgestellt wird, wenn man das bereits installiert hat.
Außerdem unterstützt der MMD Composer den Export zu HTML, RTF Flat Open Document, LaTeX und OPML. Auf Wunsch kann man sogar ein eigenes Shell Kommando erstellen und das einem eigenen Exportformat zuordnen. Die Beta läuft schon sehr rund, und lange dürfte es nicht mehr dauern, bis der MultiMarkDown Composer vom MultiMarkDown–Entwickler im AppStore auftaucht. Mit Syntax-Highlighting, Solarized-Theme und Vorschau via Marked. Prima Sache. Klare Kaufempfehlung.
Gimme Bar: Speicher das Netz in deiner DropBox
Eine sehr schöne Sache zum Speichern von Internetfundstücken ist Gimme Bar, momentan im Beta Stadium. Noch ein oder zwei Tage offen, dann wird erst einmal zugemacht.
Gimme Bar speichert nicht nur die Links zu Bildern, Seiten, Texten im Internet, sondern die kompletten Inhalte. Auf Wunsch können sie auch in der eigenen DropBox gesichert werden1.
Man kann sich via Twitter mit Bekannten verbinden und so auf interessante neue Inhalte stoßen, die Links und Sammlungen kann man öffentlich oder privat anlegen.
Und natürlich ist das Ganze sehr schön gestaltet. Also am besten gleich mal anmelden und Betanaut werden. Wie gesagt, nur ein oder zwei Tage offen, danach geschlossene Beta.
Via Swiss Miss
Alfred-Extension, um Dateien mit OpenMeta Tags zu finden
Um Alfred Dateien mit bestimmten OpenMeta Tags finden zu lassen, muss man sich nur den Tipp von Alfred-Entwickler Andrew ansehen und ihn etwas modifizieren, indem man kMDItemOMUserTags in der Suche einträgt. Ich habe die Extension hier zum Download bereitgestellt. Einfach laden, doppelklicken und dann z.B. mds 2do eingeben (mds steht natürlich für MetaDataSearch). Alfred zeigt dann die Dateien an, die ich mit 2do getaggt habe. Prima Sache, das.
Kann man bestimmt noch verbessern, wenn man will. Ich habe für mich kMDItemDisplayName etc. rausgeschmissen, weil ich möchte, dass wirklich nur Dateien mit dem Tag gefunden werden. Funktioniert leider auch nur mit einem Tag. Kommt ein zweiter dazu, springt die Suche auf das Internet um. Für mich reicht’s aber.
Just Write: Minimalistischer Markdown-Editor als Web-Applikation
Gerade habe ich mal wieder eine nettes kleines Schreibprogramm entdeckt, das Markdown benutzt: Just Write. Der Code ist unter der BSD-Lizenz veröffentlicht und liegt auf Github. Das Programm selbst ist eine Web-Applikation, die man kostenlos im Chrome Web Store findet. Mit ein paar Anpassungen kann man es aber auch auf dem eigenen Server laufen lassen.
Mit Markdown-Unterstützung, schön minimalistisch und von überall aus zugänglich. Just write.
Byword, iA Writer und Marked: Drei gute Gründe für einen Mac
Kaum ist man mal 2 Wochen im Urlaub und nur sehr wackelig ans Internet angebunden, schon gibt es jede Menge aufregende Updates. Dabei rede ich nicht von Mac OS X Lion, denn der Löwe läuft leider nicht auf unseren 5 Jahre alten intel Core iMacs. Vielmehr schreibe ich von ein paar Programmen, die für mich ein Grund sind, nur Macs zu verwenden.
Byword
Der sehr schöne Editor Byword beherrscht jetzt neben .rtf und .txt auch .md — also Markdown, bzw MultiMarkdown. Die Formatierungen werden ähnlich angezeigt wie bei iA Writer, Markdown-Texte lassen sich ganz einfach als HTML, RTF, PDF, WORD oder LaTeX exportieren. Eine eingebaute Vorschau gibt es im Gegensatz zu iA Writer auch, so dass man seinen Text gleich formatiert sehen kann.
iA Writer
Auch iA Writer beherrscht jetzt den Export von Markdown-Dateien zu HTML. Eine Tastenkombination drücken, und der Text wird als HTML-Datei gespeichert. Wer sich traut, kann sich auf dem Mac den Paketinhalt des ia Writer anzeigen lassen und die CSS-Vorlage für den Export nach seinen Wünschen ändern.
Marked
Marked ist die neueste geniale Idee von Brett Terpstra. Das Programm öffnet MultiMarkdown, Markdown, Text oder HTML Dateien und zeigt eine formatierte Vorschau an. Bearbeitet man die Datei parallel mit einem Editor und speichert die Änderungen, werden diese sofort in Marked angezeigt.
4 verschieden gestaltete Vorschauen stehen schon zur Auswahl, eine fünfte kann sich jeder Nutzer mit rudimentären CSS-Kenntnissen nach Wunsch basteln.
Über ein Tastaturkommando wird der HTML-Code in die Zwischenablage kopiert, die gestaltete Datei lässt sich drucken und ins HTML-Format exportieren oder als PDF speichern.
Da Multimarkdown in die App eingebaut ist, kann man sich die Extra-Installation schenken. Mit Marked kann jeder Markdown-Schreiber den Editor seiner Wahl verwenden, ob Vim oder Textedit spielt keine Rolle. Super Sache.
Hi, ich bin Frank. Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau). Ich arbeite als 








