Entries Tagged 'writing' ↓

Notational Velocity plus Simplenote und Simpletext

Anfang Juni habe ich noch über Simplenote geschrieben, ohne ein iGerät zu besitzen, seit meinem Geburtstag bin ich Besitzer eines iPod Touch 32 GB.

Für mich ein perfekter PDA, den ich natürlich auch zum Schreiben verwende. Beim Stöbern im Appstore habe ich dann entdeckt, dass es nicht nur eine SimpleNote gibt, um auf dem iPod Touch zu schreiben und seine Texte per WiFi mit dem Rechner abzugleichen, sondern auch Simpletext.ws. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Webservice, der zudem OpenSource ist und über die GoogleAppEngine auch selbst gehostet werden kann. Das Programm Simpletext für den Mac ist kostenlos und nistet sich auf Wunsch in der Menüleiste ein. Es synchronisiert einen beliebigen Ordner – auch innerhalb einer Dropbox – mit Writeroom for iPhone

Writeroom for iPhone/iPod Touch hat ein paar Vorteile gegenüber SimpleNote: So kann man unter diversen Text- und Hintergrund-Farben wählen, auch Schriftgröße und Schriftart lassen sich an den eigenen Geschmack anpassen.

Synchronisiert werden die Texte über Simpletext.ws oder über die eigene Domain, wenn man GoogleApps nutzt. Die Vorgehensweise wird hier erklärt. In jedem Fall meldet man sich mit einem Google-Konto an. Der Screencast erklärt es im Bild.

Dann gibt es auch noch MyWritingNook, ebenfalls ein freier Webdienst auf Basis von GoogleAppEngine, zu dem es sowohl eine iPhone- als auch iPad-App gibt. Dazu kann ich aber noch nicht viel sagen, mir reicht erst einmal WriteRoom. Aber für iPad-Besitzer vielleicht ganz interessant. Einfach selber mal schauen.

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

Viele schöne kostenlose Fonts auf Freetypography

Der Name ist Programm: Free Typograpy nennt sich die Seite von Philipp Thom aus Ulm, die auf Englisch viele schöne kostenlose Schriften vorstellt und auf die Download-Seiten verlinkt. Zum Beispiel so nette Fonts wie die Nevis von TenbyTwenty. Schrift Nevis Free Typography beschreibt sich selbst als online magazine about great typography works, fonts, inspirations, portfolios and of course freebies

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

issuu: PDFs ganz einfach einbinden und online betrachten

Bin gerade dabei, Issuu wiederzuentdecken. Sehr praktisch, wenn man PDFs in guter Qualität veröffentlichen will. Als kleines Beispiel habe ich mal das schnell abfotografierte PDF meines Rezeptgekritzels für Nachbars Quarkkuchen verwendet:

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

Simplenote ohne iPod, iPad oder iPhone nutzen

Notizen per Simplenote synchronisieren

Zwar besitze ich noch immer kein iPhone, aber Simplenote wollte ich schon lange mal ausprobieren. Allein deswegen, weil sowohl das tolle Notational Velocity als auch das schöne und simple JustNotes sich damit synchronisieren können. Und natürlich auch der Notational Velocity-Klon Nottingham

Bisher war das Herunterladen der App Pflicht, um Simplenote kostenlos nutzen zu können. Aber jetzt darf man auch ohne iDevice Simplenote nutzen. Über das Web oder über eine der oben genannten Applikationen. Sehr nett.

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

Markdown mit Vorschau in Notational Velocity

Was ich ja bei dem tollen Notational Velocity immer vermisst habe, war eine Markdown-Vorschau, wie sie Nottingham besitzt. Scheinbar ging es nicht nur mir so, denn von einem gewissen Steve gibt es eine Fork von Notational Velocity, die genau diese Markdown-Vorschau bietet. Vielen Dank, Steve.

Notational mit Markdown

Schön wäre es jetzt noch, wenn man diese Vorschau an- und abschalten könnte, aber bis es (vielleicht) mal so weit ist, starte ich eben mal das Original und mal die Fork, wie ich es gerade brauche. Geht ja blitzschnell.

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

Buchmesse: Stand aus 15.000 Bleistiften

Schöne Idee auf der Leipziger Buchmesse: der Mitteldeutsche Verlag gestaltet seinen Messestand mit 15.000 Bleistiften.

via Fontblog

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

Dankeschön für’s Dankeschön

Gestern gab es eine nette Überraschung beim Blick in den Briefkasten: Ein Päckchen von Brandbook. Darin ein personalisiertes Notizbuch mit Stift und eine handgeschriebene(!) Karte.

Brandbook karte

Der Grund: Vor ewig langer Zeit hatte ich mal einen kurzen Blogbeitrag über die fantastischen Brandbooks geschrieben. Und jetzt dieses nette Dankeschön. Das nenne ich mal nachhaltige Werbung. Irgendwann überzeuge ich auch noch mal einen Agenturkunden davon, ein eigenes Brandbook produzieren zu lassen. Bis dahin Dankeschön für’s Dankeschön, Brandbook.

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

Wuala oder DropBox?

Anlässlich eines Tests hat sich mein Wuala-Speicher für die nächsten 2 Jahre auf 5 GB erhöht, was für mich ein Grund war, Wuala noch einmal mit Dropbox zu vergleichen.

Beide bieten kostenfreien Speicherplatz, der gegen Bezahlung erweitert werden kann. Aber wie sie das tun unterscheidet sich doch ziemlich.

An meine Wuala-Daten komme ich nur, wenn ich das Programm Wuala starte. Dann öffnet sich ein Fenster mit den Dateien und ein Volume wird gemountet. Ich benötige also unbedingt eine funktionierende stabile Internetverbindung.

Die Dropbox-Dateien hingegen liegen im Dropbox-Ordner auf meiner Festplatte und lassen sich in jedem Fall bearbeiten. Nur das Abgleichen mit dem Online-Ordner, das automatisch im Hintergrund stattfindet, wenn das Programm geöffnet ist, benötigt einen Zugang zum Internet. Ich kann also mit meinem Net- oder Notebook offline arbeiten, und sobald ich wieder WLAN habe, werden die Daten ins Netz hochgeladen

Und gerade das finde ich so klasse bei Dropbox. Einmal einrichten und vergessen. Das Progrämmchen startet automatisch und arbeitet im Hintergrund. Ich muss kein Volume mounten, keine automatische Sicherung anstoßen oder Ähnliches. Bei Cashy findet man noch viel mehr und Ausführlicheres zu Dropbox, z.B. auch eine Anleitung, um es mit TrueCrypt-verschlüsselten Dateien zu nutzen.

Wer das Programm immer noch nicht kennt, sollte sich über diesen Link bei Dropbox anmelden. Dann startet er gleich mit 2,25 GB Speicher statt mit 2 GB, und ich bin meinem Ziel, den 5 GB kostenlosen Speicher, auch wieder 250 MB näher.

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

hit happens

Gute Werbung polarisiert. Der eine findet’s toll, der andere grottig. Manchmal verhindern Sachzwänge wie Kundenwunsch, Briefing oder (nicht vorhandene) Strategie eine überzeugende Lösung. Und es gibt immer jemanden, dem die eine oder andere Werbung nicht gefällt. Manchmal ändert sich die eigene Meinung nach einer gewissen Eingewöhnungszeit auch schon mal. Aber die aktuellen Plakate für hr3 finde ich gleich aus mehreren Gründen textlich misslungen: Ein riesiges Hit happens mit einem Radio darunter.

Zunächst bedeutet die Kernaussage Hit happens für mich, „wir spielen manchmal zufällig einen Hit“. Und das ist doch ziemlich schlapp gegenüber der Aussage der Konkurrenzsender, einen Hit nach dem anderen zu spielen.

Ganz abgesehen davon, dass diese Aussage natürlich von der international gebräuchlichen Redewendung Shit happens überlagert wird, mit der ich als Radiosender nun wirklich nicht assoziiert werden.

Hit happens? Shit happens! Manchmal auch in der Werbung.

Von Leo Burnett, die den Etat im Juli gewonnen haben, bin ich eigentlich Besseres gewohnt (Schließlich ist das die Agentur, die mich nach dem Studium als Junior-Texter eingestellt hat.) Mal sehen, wie die nächsten Motive aussehen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass dieses Plakat die „Markenwerte des Senders weiterentwickeln“ wird. Jedenfalls nicht in die gewünschte Richtung.

Update: Vielleicht liegt’s ja daran, dass Leo mittlerweile zur Publicis Group gehört? Wenn man so liest, was Spießer Alfons dazu schreibt …

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm

Nottingham vs. Notational Velocity

Nottingham: Notational Velocity-Klon mit Vor- und Nachteilen

Benjamin hat mich auf Nottingham aufmerksam gemacht, das elegant Notepad for the Mac, wie es in der Unterzeile so schön heißt. Ein Editor, der für Tastaturfreunde wie mich, die ungern zur Maus greifen, gemacht ist.

Nottingham hat sich Notational Velocity zum Vorbild genommen, ist vom dreiteiligen Aufbau und der Usability-Philosophie her identisch, unterscheidet sich aber in einigen grundlegenden Punkten.

Nottingham ist hübscher, designter, gestalteter und passt sich besser in die Mac-Umgebung ein. So kann man neben einfach nur weißem Hintergrund auch einen leicht gelben Notizblockhintergrund wählen.

➔ Vorteil Nottingham

Nottingham integriert sich auf Wunsch in die Menüleiste, während sich für Notational Velocity ein Tastaturkürzel definieren lässt, mit dem das Programm in den Vordergrund holt.

➔ Vorteil Notational Velocity

Bei Notational Velocity drückt man Command-L, um in die Suchleiste zu springen, bei Nottingham Command-F.

➔ Unentschieden

Notational Velocity kann auf beliebige Ordner zugreifen oder seine Daten in einer Datenbank ablegen, die zudem verschlüsselt werden kann. Nottingham speichert die Dateien irgendwo auf dem Mac, momentan kann das nicht verändert werden. Dafür arbeitet Nottingham mit Simplenote zusammen, wodurch man Daten mit iPhone oder iPod Touch abgleichen kann. Das geht via Dropnote aber auch mit Notational Velocity.

➔ entscheidender Vorteil Notational Velocity

Nottingham kostet 10 €, wenn man mehr als 30 Notes speichern will, Notational Velocity kostet nichts.

➔ Vorteil Notational Velocity

Nottingham wird ziemlich fleißig weiterentwickelt, die Updateabstände bei Notational Velocity sind deutlich größer.

➔ Vorteil Nottingham

Nottingham mit Markdown-Preview

Nottingham mit Markdown-Preview

Nottingham bietet eine Vorschau für Texte, die mit Markdown, Markdown extra oder Textile formatiert sind.

➔ Vorteil Nottingham

Nottingham bietet eine Im- und Exportfunktion für Evernote-Notizen

➔ Vorteil Nottingham

Da Nottingham im nicht registrierten Zustand bis auf die 30-Einträge-Beschränkung alle Funktionen bietet, kann man beide Programm einfach mal runterladen und ausprobieren. Ich will mir noch kein Fazit erlauben, gerade bei Nottingham kann verändert sich ständig etwas. Dafür kann man Notational Velocity nach seinem Geschmack verändern, wenn man Ahnung vom Programmieren hat. Der Sourcecode ist bei Github runterladbar.

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to Ping.fm