Calepin: ganz einfach bloggen mit Markdown und Dropbox
Calepin ist ein Dienst, der das Veröffentlichen längerer Texte im Netz stark vereinfachen will. Selbst Autoren, die mit Blogs und Technik nichts am Hut haben, sollen ganz einfach in der Lage sein, ihre Texte mit einem Mausklick zu veröffentlichen. Voraussetzung dafür ist lediglich ein Dropbox–Konto.
Aus der Dropbox ins Netz
Im Dropbox-Ordner Apps liegt der Calepin-Ordner. Alle reinen Textdateien, die ich hier ablege, kann ich via Calepin veröffentlichen. Dazu registriere ich mich zunächst kostenlos unter Calepin und erhalte eine Subdomain, in meinem Fall fmueller.calepin.co. Der isländische Entwickler Jökull Sólberg Auðunsson will aber in Zukunft das Blochen mit Calepin auch auf der eigenen Domain ermöglichen. Bis es soweit ist, muss man sich mit der Subdomain begnügen.
Das Format: natürlich Markdown
Die Texte schreibt man im besten Format für das Web: in (Multi)Markdown. Eine gut lesbare Plaintext-Datei verwandelt sich wie durch Zauberei in einen HTML-Eintrag. Seit einigen Jahren schreibe ich nur noch in Markdown. Alle meine Texte für neuerdings und für Macnotes liegen in dieser Form in meiner Dropbox.
Um solche Dateien als HTML im Web zu veröffentlichen, muss man keine Ahnung von Technik haben und außer der Anmeldung am Anfang nichts einrichten. Unter der Haube arbeitet der Weblog Generator Pelican (man beachte das Anagramm), aber auch das muss man gar nicht wissen. Man freut sich einfach darüber, wie einfach es ist, längere Texte in Ruhe auf seinem heimischen Rechner zu verfassen (meinetwegen auch in Textedit) und sie dann in Sekunden online zu stellen.
Mir persönlich gefällt das Layout der Texte sehr gut, wem es anders geht, der hat leider Pech gehabt. Andere Themen und eine eigene Gestaltung sind momentan nicht geplant. Mich würde auch mehr die Möglichkeit reizen, Calepin auf einer eigenen Domain laufen zu lassen. Mal sehen, wann der Entwickler das möglich macht.
Hi, ich bin Frank. Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau). Ich arbeite als 
Etwas Vergleichbares, allerdings mit Templates bietet Andreas Philstöm, der auch unter anderem für »Dropular« und weitere ästhetisch hoch anspruchsvolle Typographie-und-Web Dienste verantwortlich zeichnet.
http://scriptogr.am/