Grandview für OS X: minimalistischer geht’s nicht

Byword, Writeroom, Ommwriter, nvALT- es kann doch wohl kaum min­i­mal­is­tis­chere und ablenkungs­freiere Schreibprogramme für den Mac geben als dieses Quartett, oder? Von wegen!

Grandview treibt den Minimalismus auf die Spitze. Das winzige Progrämmchen startet auf Wunsch zusam­men mit dem Mac, macht sich in der Menüleiste durch ein großes A bemerk­bar und lässt sich durch eine frei wählbare Tastenkombination starten.

Dann füllt sich der Bildschirm beim Tippen mit jew­eils einem Wort. Je kürzer dieses ist, desto größer die Buchstaben. Setzt man einen Punkt, ein Frage– oder Ausrufezeichen, so bekommt man den ganzen Satz zu sehen.

Zurück kommt man in diesem Modus nur durch die Löschtaste.

Zum Glück gibt es noch einen anderen Modus, in dem man mehr sehen und sich auch mit Hilfe der Cursortasten bewe­gen kann. Immerhin beträgt die vor­eingestellte Schriftgröße hier auch noch 70 Punkt.

Beendet man Grandview durch einen Druck auf die Esc-Taste, wird das Geschriebene automa­tisch in die Zwischenablage kopiert.

Man kann auch .txt-Dateien öff­nen und bear­beiten oder unter anderem Namen abspe­ich­ern. Das war’s dann aber auch schon. Vorder– und Hintergrundfarbe sind zum Glück frei wählbar, so dass ich ein dun­kles Solarized–Thema ein­stellen kann. Auch die Schrift darf man frei wählen. Von Haus aus ist Lucida Grande eingestellt.

Das einzige nicht so min­i­mal­is­tis­che ist der Preis. Aber auch 3,99 Euro lassen sich ja ver­schmerzen. Zum Testen kann man vor dem Kauf auch eine Version herun­ter­laden, die eine Woche lang nutzbar ist.

via Minimal Mac

Über frank

Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau), Creative Director, Texter, Journalist, Leser, Mac-Nerd

23. Mai 2011 von frank
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