Entries from März 2008 ↓

Von LaTeX zurück zu Txt2Tags mit RegEx

Beim Versuch, ein rund 200 Seiten starkes XeTex-Dokument wieder in die einfache Txt2Tags-Auszeichnung zu bringen, habe ich nach ziemlichem Hin-und-Her endlich herausgefunden, wie ich LaTeX-Section per RegEx mit MacVim in Txt2Tags umwandle. Für unnummerierte Sections:

:%s/\section*{(.{-})}/==\1==/gic

Und für eben solche Subsections:

:%s/\subsection*{(.{-})}/===\1===/gic

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Tiler: der PDF-auf-verschiedene-Seiten-Verteiler

Wie schon in der Überschrift angedeuteet: Tiler verteilt PDF-Dateien auf beliebig viele Seiten, so dass man sich in Puzzle-Manier Banner und Poster ausdrucken kann. Praktisch.

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Freie Serifenschrift: Gentium Basic Fonts

Eine gute Nachricht für Freunde der gepflegten Typographie, bzw. Liebhaber hochwertiger freier Schriften. Gentium gab es bisher nur in regular und italic, jetzt kann man die Gentium Basic Fonts in einer Beta-Version herunterladen (Update: Die Beta-Version wurde durch Gentium Basic 1.1 ersetzt). Basic deswegen, weil sie nur Basic Latin und Latin-1 Supplement Unicode unterstützen, kyrillische und griechische Zeichen sind auch noch nicht enthalten. Da ich diese Zeichen aber nicht brauche, freue ich mich darüber, dass die Gentium jetzt besser ausgebaut zu bekommen ist. Hier eine Vorschau:

Gentium Basic

Gentium Book Basic

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MacTex für Einsteiger: Texshop und BasicTex

TeX, beziehungsweise LaTeX oder noch besser XeTeX, ist ja bekanntermaßen ein sehr feines Satzsystem, mit dessen Hilfe man einerseits auch umfangreiche Texte schlank hält und im Texteditor seiner Wahl bearbeiten kann, andererseits sehr ansprechenede Ausdruck erhält. Dank Richard Koch muss man sich auf dem Mac auch nicht mit einer Unzahl kryptischer Befehle herumschlagen, 740 MB Texsysteme laden oder mit Schriften kämpfen. Basic Tex ist trotz seiner nur 40 MB ein vollwertiges System, das sogar XeTeX enthält, mit dessen Hilfe man alle Mac-Schriften verwenden kann. Und TexShop ist ein Cocoa-Editor für TeX, der richtig Spaß macht. Durch UTF lassen sich auch Umlaute ganz normal eingeben. Beides runterladen und loslegen. Und auf einmal sind auch Texte von 200 Seiten nur noch 350 kB groß.

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Memo an mich: Nie wieder Casio Baby-G

Nur als kleine Erinnerung an mich selbst, nie, nie, nie, nie wieder eine Casio Baby-G zu kaufen. Bei Lillis Geburtstagsgeschenk (79,90 €) reißt nach weniger als einem Jahr das Armband (Sollbruchstelle). Abgabe im Kaufhaus (»Das kann aber 6 Wochen dauern«). Dann warten. Zwischendurch kommen zwei Karten mit »Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass sich die Reparatur um 3 Wochen verzögert, bla bla bla«. Jetzt, nach 3 Monaten, darf ich die Uhr abholen. Kosten: 34,95 €, also fast die Hälfte des Uhrenpreises, für ein Plastikarmband, das bei anderen Firmen vielleicht fünf Euro kostet. So vergrault man Kunden. Sehr kurzfristig gedacht.

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Roxer – Internetseiten in Minutenschnelle

Bei Roxer kann man Internetseiten erstellen, ohne auch nur den blassesten Schimmer zu haben, was man tut. Textboxen, Bilder, Hintergründe, Linien werden per Klick hinzugefügt und können dann mit der Maus hin und her geschoben werden. Roxer

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Mit Tar und bzip2 kleinere Archive

An anderer Stelle habe ich darüber berichtet, wie man mit Metadata zip-Archive erstellen kann. Das Ganze geht auch mit tar und bzip2, wodurch das Archiv noch einmal schrumpft.

Will ich jetzt alle Dateien finden, die das Schlagwort &msea besitzen, gebe ich im Terminal folgendes ein:

mdfind "&msea" > /tmp/msea.tmp

Das Ergebnis wird in die temporäre Datei /tmp/msea.tmp umgeleitet, die dann wieder als Eingabe für tar dient (dank der Option -T ):

tar -cvjf /Volumes/MSEA/Backup.tbz -T /tmp/msea.tmp

tar legt eine Datei namens Backup.zip auf dem SicherungsVolume MSEA an. -c = Archiv erstellen, -v = ausführliche (verbose) Anzeige der Dateien, -j = bzip2 verwenden, -f = Name und Pfad des Archivs -T = nutze stdin, also in diesem Fall die Datei /tmp/msea.tmp

Das Shell Skript dazu sieht dann folgendermaßen aus:

! /bin/bash

echo "Suche Dateien mit Tag '&msea'" mdfind "&msea" > /tmp/backupmsea.tmp echo "Schreibe .tbz Archiv auf /Volumes/MSEA" tar -cvjf /Volumes/MSEA/Backup.tbz -T /tmp/backupmsea.tmp echo "FERTIG"

Und mit Platypus kann man einfach ein Programm aus dem Skript machen.

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Verschlüsselte zip-Archive im Terminal erstellen

Von Haus aus hat das Archiv-Programm zip keine Möglichkeit der Verschlüsselung eingebaut. Wer die Developer Tools installiert hat, kann diese Option aber ganz einfach nachrüsten. Erst einmal folgende Source-Dateien von sourceforge herunterladen, entpacken, im Terminal in den entpackten Ordner wechseln und das Kommando make -f unix/Makefile generic eingeben. Das kompilierte zip-Programm jetzt an die entsprechende Stelle kopieren und das alte Programm damit überschreiben, gleichzeitig die drei Zusatzprogramme mit kopieren: sudo cp zip zipcloak zipnote zipsplit /usr/bin/.

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LinkBunch: TinyURL für mehrere Links

Die Webseite LinkBunch tut genau das: sie bündelt Links. Eine Art TinyURL für mehrere Links also. Dieses Beispiel versammelt einige Links zum Thema koptische Buchbindung. Und ein Offizielles Blog gibt es auch dazu.

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mit zip und mdfind Dateien nach Metadata archivieren

Nachdem ich eine ganze Weile gesucht habe, bin ich jetzt endlich auf den Trichter gekommen, wie man Dateien nach Metadaten sortiert archivieren kann.

Ich versehe ja seit einiger Zeit meine Dateien mit Tags, die als Finder-Kommentar zu sehen sind, wenn man Apfel-I drückt. Geht mit Quicksilver ganz einfach. Ein Textformular für die BHF-Bank ist also z.B. folgendermaßen verschlagwortet: &msea &bhf &anzeige. &msea ist mein Kürzel für die Agentur. Will ich jetzt alle Dateien finden, die das Schlagwort &msea besitzen, gebe ich im Terminal folgendes ein:

mdfind “&msea” > /tmp/msea.tmp

Das Ergebnis wird in die temporäre Datei /tmp/msea.tmp umgeleitet, die dann wieder als Eingabe für zip dient (dank der Option @):

zip -ru9@ /Volumes/MSEA/Backup.zip < /tmp/msea.tmp

zip legt eine Datei namens Backup.zip auf dem SicherungsVolume MSEA an. -r = Unterverzeichnissse berücksichtigen, -u = nur neue und geänderte Dateien, -9 = höchste Kompression, -@ = nutze stdin, also in diesem Fall dank < die Datei /tmp/msea.tmp

Daraus kann man natürlich auch ein kleines Shell Skript zaubern:

#! /bin/bash echo “Suche Dateien mit Tag ‘&msea’” mdfind “&msea” > /tmp/backupmsea.tmp echo “Schreibe .zip Archiv auf /Volumes/MSEA” zip -ru9@ /Volumes/MSEA/MSEA.zip < /tmp/backupmsea.tmp echo "FERTIG"

Wenn man das Ganze jetzt noch klickbar haben möchte, bemüht man das geniale Platypus, das ganz einfach ein Programm aus dem Skript macht.

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