Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog
Das Blog einer Berliner Druckerey(!) im alten Stil nennt sich Reden ist Silber. Auch die dazugehörige Website ist sehens– und lesenswert. Da beschäftigt sich jemand sehr ausführlich und kompetent mit dem Thema Typographie. Das hat auch mein Namensvetter und ebenfalls Werbetexter Frank Müller gemerkt, der für sein Buch über das ß unter anderem die Aufsätze des Blog– und Druckereybetreibers Martin Z. Schröder ausgiebig studiert und zitiert hat — allerdings ohne Nennung des ursprünglichen Autors. Aber immerhin bin ich so auf diese interessante Seite gestoßen.
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es sich beim Autor um einen anderen Frank Müller handelt.
Update: Die Sache mit dem Plagiatsvorwurf hat sich ziemlich flott entwickelt. Frank Müllers Buch über das ß soll laut Verlag jetzt doch nicht erscheinen.
Das Journalportal schreibt:
EICHBORN-VERLAG: BUCH NACH PLAGIATSVORWURF ZURÜCKGEZOGEN Der Eichborn-Verlag hat ein Buch des Frankfurter Autors Frank Müller zurückgezogen. Müller hatte sich in seinem Werk «ß — Ein Buchstabe wird vermisst» aus anderen Quellen, unter anderem aus Artikeln aus der Süddeutschen Zeitung, bedient, ohne diese als Zitate kenntlich zu machen. «Wir überlegen derzeit, ob wir das Buch in überarbeiteter Form noch einmal drucken werden», so Verlagssprecherin Uta Niederstrasser. Das Buch war bislang nur als Rezensionsexemplar verschickt worden und sollte eigentlich Anfang März auf den Markt kommen. Dem Lektorat seien die kopierten Passagen nicht aufgefallen. Der Verlag entschuldigt sich damit, dass dem Werbetexter Müller korrektes Zitieren nicht unbedingt liege. «Wir bedauern das sehr», so Niederstrasser. Offenbar geworden war das Plagiat durch Martin Z. Schröder, der Texte von sich in Müllers Buch wiedererkannte und darüber in seinem Weblog «Schreiben ist blei» berichtete und ebenso den Eichborn-Verlag mit den Plagiatsvorwürfen konfrontierte
(siehe Link).
Hi, ich bin Frank. Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau). Ich arbeite als