Entries from September 2006 ↓

Google für Fortgeschrittene

Wirklich sehr praktisch, was der Google Watch Blog da wieder verlinkt hat: ein Google Cheat Sheet mit allen möglichen Tipps und Tricks zur ausgefeilten Suche. Ob man Musik sucht (-inurl:htm -inurlt:html intitle:”index of” mp3 “Artist Name”) oder mal schnell Währungen umrechnen will wie zum Beispiel US Dollar in Euro (100 USD in EUR) oder Temperaturen wie Fahrenheit in Celsius (212 F in C) und so weiter und so fort. Es gibt noch etliche Möglichkeiten.


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Musik zum Joggen Teil 2

Frisch vom Lauf zurückgekehrt, muss ich doch mal wieder ein paar Lieder nachliefern, die sich zum flotten Traben anbieten. Eher was für den Endspurt ist Kolku Vreme von Superhiks, einer mazedonischen Ska-Punk Band mit Einflüssen von Reggae, Latin und Balkanfolklore. Sehr hübsch anzuhören. Auf der Netzseite der Band finden sich auch noch einige Hörhappen.

Ganz anders, eher ein bisschen Go-Betweens-oid ist »Nothing Happens, twice« von Celestial, zu finden bei Indie MP3. Aber auch ein schöner Rhythmus zum Laufen.

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Virtual Desktops: ein Stück Leopard schon jetzt

Wer schon mit Panther oder Tiger ein bisschen Leopard-Feeling haben möchte, sollte sich mal VirtueDesktops (für Tiger) oder Desktopmanager (für Panther + Tiger) ansehen. Linux-Fans werden jetzt gelangweilt gähnen: 4 Schreibtischoberflächen? Alter Hut. Als Macianer muss man sich ein bisschen umgewöhnen, nach einer Weile geht es aber wirklich ganz gut.

Update: persönlich finde ich Desktopmanager ja ansprechender, insbesondere die 0.6 Developerversion – und nicht nur, weil das Programm auf Panther Tiger läuft. Mal sehen, wie Spaces auf Leopard die Aufgabe umsetzt.

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Better fonts: mehr als 10000 Schriften

Ein sehr schönes, übersichtliches Verzeichnis von – nach eigener Aussage – mehr als 10.000 freien Schriften bietet Better fonts. Man kann den Beispieltext nach eigenem Gutdünken gestalten und sieht so auch, ob z.B. deutsche Sonderzeichen in der gewünschten Schrift vorhanden sind. Die Schriften werden alphabetisch sortiert und mit Vorschau präsentiert. Äußerst nützlich und praktisch.

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Fontin: Font for free

Eine schöne Schrift für kleine Größen: Fontin, vom Entwerfer der Delicious, die mir noch ein bisschen besser gefällt. Beide Fonts bestehen aus 4 (Fontin) und mehr (Delicious) Schnitten, beide kann man für Mac und PC kostenlos herunterladen. Und beide sind so gut gelungen, dass sie bei Vitali Friedmans 25 Best Free Fonts ganz vorne landen. Völlig verdient.

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Menubar: viele viele bunte Items

Eine schöne Übersicht praktischer kleiner Programme für die Menüzeile bietet die Liste super OS X menubar items. Die meisten sind Freeware, ansonsten stehen die Preise daneben. Einfach, übersichtlich und einen Besuch wert, wenn einem die Menüzeile zu kahl vorkommt.

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workFRIENDLY: Internet in Office-Verkleidung

Auch wenn privates Surfen im Büro gang und gäbe ist, so wird es doch nicht gerne gesehen. Muss es ja auch nicht, wenn man seine Lieblings-URLs via workFRIENDLY eingibt. Dann wird die Netzseite nämlich so verkleidet, dass sie wie ein Office-Dokument aussieht, vor dem man gerade brütet.

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SemiAlt: Schick die Maus in Rente

Ein kleines Programm, dass sich nur dem einen Ziel widmet, die Maus (oder Mouse) überflüssig zu machen: SemiAlt läuft unsichtbar im Hintergrund und ermöglicht es, den Mauszeiger über die Tastatur zu steuern. Auch Rechts- und Linksklick kann man ausführen sowie die Punkte aus der Menüzeile auswählen. Etwas für Leute, die ihre Finger am liebsten gar nicht mehr von der Tastatur nehmen möchten.

SemiAlt

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Mulberry: eMail-Freeware mit vielen Optionen


Eigentlich nutzt man als fanatischer überzeugter Mac-User ja das betriebssystemeigene Mail.app. Wer allerdings etwas geekiger drauf ist und ein paar Optionen mehr wünscht, sollte sich mal Mulberry anschauen, einen alten Bekannten aus Zeiten des klassischen Mac OS, der jetzt als Freeware unter neuer Leitung wieder aufgetaucht ist. Für Win32, MacOS X und Linux verfügbar, unterstützt Mulberry IMAP, POP3, local + remote Adressbücher, Kalender, Rechtschreibprüfung, etc. pp. Auf Wunsch kann man sich die komplette Postfach-Hierarchie anzeigen lassen. Das Design ist etwas retro aber nicht schlecht. Die Alternative zur Alternative Thunderbird.

FAQs finden sich online.



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Man spricht deutsh

Wir Werbetexter sind ja immer die ersten, die geprügelt werden , wenn über die Verunglimpfung unserer schönen Muttersprache geschimpft wird. Zu Recht. Was an blöden, missverständlichen und unnötigen englischen Kernsätzen (= Claims, Slogans) in der Werbung herumschwirrt, ist zum Teil wirklich schwer erträglich. Und auch massenhafte englische Floskeln der Alltagssprache (vulgo Anglizismen ) nerven nicht unerheblich.

Zum Glück gibt es professoral-schulmeisterliche Vereinigungen wie die Stiftung Deutsche Sprache , die beim verzweifelten Versuch, die Deutsche Sprache hochzuhalten, einen hohen Unterhaltungswert besitzen. Ich glaube ja, die honorigen Herren um Wolf Schneider wollten sich auf Ihre alten Tage noch einmal so richtig amüsieren. Zum Glück lassen sie uns daran teilhaben, indem Sie auf ihrer Netzseite(!) in alter deutscher Rechtschreibung dazu aufrufen, deutsche Entsprechungen für verbreitete englische Wörter zu finden. Ganz aktuell werden z. B. deutsche Alternativen für online/offline gesucht. Aus den tausenden von Einsendungen wird dann von der hochkarätigen Jury die beste ausgewählt, lustige Alternativen aber auch vorgestellt. Ich zitiere einfach mal den Juli 2006:

1. Auf die Einladung, eine deutsche Entsprechung für Fast Food zu finden, sind 3463 Angebote eingegangen. Die Aktion empfiehlt: Schnellkost. In der engsten Wahl hatten wir Schnellimbiss (die häufigste Nennung), Schnellkost und Schnellmahl – und haben uns (nicht einmütig, aber das muss ja auch nicht sein) für Schnellkost entschieden, vor allem, weil der Imbiss laut Duden „eine kleine, meist kalte Mahlzeit“ ist, und beides ist für Fast Food gerade nicht typisch.
Wie jedes Mal war die Lektüre der Einsendungen ein hohes Vergnügen, verbunden mit einem gewissen Bedauern, dass wir einem solchen Quantum Sprachwitz kein breiteres Forum verschaffen können. Saftige Einsilber waren darunter: Haps, Schlung, Schmampf. Witzige Zweisilber: Issfix, Flinkie, Hastmahl – einige auch noch mit Binnenreim: Dampfmampf, Raschnasch. Etwas zu böse: Hatzfraß, Hudelmahl, Trottelfutter, Fettrein-würger. Außer Konkurrenz schließlich das Ruckizuckifutti und der Bikinifigur-Ruinierer.
Hoher Unterhaltungswert, wie gesagt. Und irgendwie auch gut und richtig, der Versuch. Allerdings glaube ich kaum, dass sich die Vorschläge auf breiter Ebene durchsetzen werden. Aber vielleicht versuche ich ja mal, auf meiner Netzseite nach versteckten und unnötigen Anglizismen zu fahnden. Im Job allerdings werde ich jetzt kaum von Schlagzeile und Fließtext statt Headline und Copy reden – da versteht einen sonst ja keiner ;-)

Absgeehen daovn ist es hetuzuatge ja soiweso egal, wie man etaws scheribt – Haputscahe, man vresthet, was gemient ist.

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