OwnCloud mit OwnCube: Alternative zu Dropbox und Co.

Google Drive bietet 7 GB Speicherplatz, Skydrive eben­falls, Wuala und Dropbox kom­men von Haus aus mit 5 GB. Wozu da noch eine Alternative wie OwnCloud?

OwnCloud mit OwnCube OwnCloud ist OpenSource

Zum Beispiel, weil OwnCloud Open Source ist und auf dem eige­nen Server betrieben wer­den kann (wenn man denn einen hat). Hat man dazu keine Lust, gibt es auch die Möglichkeit, mit 5 GB bei OwnCube anz­u­fan­gen. Das dauert nur ein paar Sekunden, und schon kann man seine Dateien in die Wolke schicken.

Mit Musik Player, Kalender, Lesezeichen und mehr

Anders als Dropbox hat das Web-Interface von OwnCloud einige nette Gimmicks einge­baut. Einen Player für Musikdateien, einen Kalender, eine Kontakt– und Lesezeichenverwaltung sowie eine Bildergalerie. Über ein Konto bei OwnCube kann man sogar Links aus dem Web, von einem FTP-Server oder von Rapidshare direkt in seine OwnCloud speichern.

Synchronisation leicht gemacht

Auf seine Daten kann man per WebDAV zugreifen, es gibt Synchronisations-Apps für Windows, Linux, Mac und Android, die iOS-App ist in Arbeit. Auf Mac funk­tion­iert die OwnCloud mit meinem OwnCube-Konto ähnlich rei­bungs­los wie die Dropbox. eine bunte Wolke in der Menüleiste zeigt mir an, ob alles ok ist oder ob es Probleme gibt, außer­dem kann ich über das Symbol gle­ich den Synchronisationsordner öffnen. OwnCube Synchronisierung Die OwnCloud App erlaubt es, nicht nur mehrere Ordner zur Synchronisation anzule­gen, son­dern diese auch mit anderen Ordnern als der OwnCloud abzu­gle­ichen. So kann ich die Dateien eines Ordners auch in einem anderen lokalen Ordner oder einem im Web sich­ern, solange ich Schreibrechte besitze.

Zum Entfernen eines Ordners aus der Liste gibt es in der Beta-Version der Mac App lei­der keine Möglichkeit, dazu muss man ihn manuell aus der Datei ~/Library/Preferences/org.owncloud.plist und aus dem Ordner ~/Library/Application Support/ownCloud/folders/ löschen. Das funk­tion­iert aber auch sehr gut.

Das Schöne ist, dass man Textdateien gle­ich in der OwnCloud bear­beiten kann. Man benötigt also keinen zusät­zlichen Dienst wie Textdrop, wenn man mal an einem frem­den Rechner sitzt und an seinen Artikeln schreiben will.

Theoretisch sollte man auch seine Google-Kontakte importieren kön­nen, prak­tisch hat das lei­der noch nicht geklappt. Irgendwann habe ich die Geduld ver­loren und abge­brochen, weil sich ein­fach nichts bewegte. Wenn man allerd­ings seine Termine im OwnCube Kalender und seine Kontakte im Adressbuch hat, kann man über CalDAV und CardDAV auch mit lokalen Programmen darauf zugreifen. Sehr praktisch.

Fazit: Ausprobieren

OwnCloud ist eine inter­es­sante Alternative zu Dropbox, und mit OwnCube braucht man auch keinen eige­nen Server. Falls Ihr Euch für einen kosten­losen 5 GB Account bei OwnCube anmeldet, würde ich mich freuen, wenn Ihr angebt, von vranx ein­ge­laden wor­den zu sein. Das gibt 1 GB extra für mich. (Der Nachteil gegenüber Dropbox, bei OwnCloud bekommt nur einer etwas extra. Aber Ihr könnt auch über Mail Leute ein­laden und so Euer Konto aufstocken.)

Mit OwnCube klein anfan­gen und bei Bedarf erweit­ern Neben dem kosten­losen Konto bietet OwnCube Premium Single Accounts ab 5 € im Monat bzw. 50 € im Jahr. Da gibt es dann min­destens 100 GB Speicherplatz, der ist aber über 500 GB und 1.000 GB bis unendlich erweiterbar.

Oder man entschei­det sich für einen own­Cloud Admin Account mit mehreren Nutzern. Den gibt es schon ab 10 € im Monat oder 100 € im Jahr und mit min­destens 150 GB Speicherplatz. Auf Wunsch kann man ihn auch zum VPS aufrüsten oder unlim­i­tierten Speicherplatz erhalten.

15. Mai 2012 von frank
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iPad zu Weihnachten — neuer Rekord für kazam

iPad zu Weihnachten - neuer Rekord für kazam

Scheinbar habe eine Menge Menschen ein iPad zu Weihnachten bekom­men. Jedenfalls gabe es auf dieser Seite wegen des Artikels über Schreibprogramme für das iPad einen neuen Zugriffsrekord. Vielleicht sollte ich mal wieder mehr darüber schreiben.

02. Januar 2012 von frank
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Calepin: ganz einfach bloggen mit Markdown und Dropbox

Calepin ist ein Dienst, der das Veröffentlichen län­gerer Texte im Netz stark vere­in­fachen will. Selbst Autoren, die mit Blogs und Technik nichts am Hut haben, sollen ganz ein­fach in der Lage sein, ihre Texte mit einem Mausklick zu veröf­fentlichen. Voraussetzung dafür ist lediglich ein Dropbox–Konto.

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09. Dezember 2011 von frank
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Mac OS X Lion: Text aus Quicklook-Fenster kopieren

Blöderweise habe ich mir nicht gemerkt, wie und wo ich darauf gestoßen bin, aber der kleine Defaults Write–Trick, mit dessen Hilfe sich Text unter Lion direkt aus Quicklook-Fenstern kopieren lässt, ohne jedes­mal das entsprechende Programm starten zu müssen, ist wirk­lich Gold wert. Da ich schon auf Macnotes darüber geschrieben habe, ver­weise ich ein­fach mal auf meinen Artikel bei Macnotes, in dem ich beschreibe, was man ins Terminal tip­pen muss. Da gibt es auch ein Bild.

26. November 2011 von frank
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Shortmail: Twitter für eMail

Über das weltbeste eMail-Programm Sparrow bin ich vor kurzem auf Shortmail gestoßen, das als »Twitter for Email!« beze­ich­net wird. 500 Zeichen Obergrenze, nettes Web-Interface und prima in Sparrow einge­bun­den. Man kann öffentliche eMail-Diskussionen anstoßen, nüt­zliche Tastaturkommandos im Browser nutzen, etc. Momentan ist der Twitter-Name auch der Shortmail–Name.

Könnte sein, dass dies meine neue öffentliche eMail-Adresse wird. Ich bin vranx at http://shortmail.com.

28. Oktober 2011 von frank
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Multimarkdown Composer: demnächst im App Store

Vor ein paar Tagen hat MultiMarkDown–Entwickler Fletcher Penney seinen Editor Multimarkdown-Composer im Mac App Store eingereicht.

Der MMD Composer bringt kom­plettes Syntax-Highlighting und 4 Farb-Themen, die sich auch noch leicht an eigene Bedürfnisse anpassen lassen. Dabei sind die vier (darunter Solarized dark und light) an sich schon sehr gelungen.

Man kann die einge­baute Live-Vorschau des MMD Composer nutzen oder in den Einstellungen das fan­tastis­che Marked wählen, um sich seine Dokumente während des Bearbeitens in ihrer ganzen Schönheit anzeigen zu lassen

MMD Composer - der Multimarkdown Editor mit Syntax Highlighting

MMD Composer — der Multimarkdown Editor mit Syntax Highlighting

Ist man fer­tig, exportiert man seinen Multimarkdown-Text zu HTML, RTF, Flat Open Document, LaTeX oder OPML. Sogar ein eigenes Shell Kommando kann man erstellen und das einem eige­nen Exportformat zuordnen.

Der MultiMarkdown-Composer ist schon in der Beta-Version mein Standard-Editor gewor­den. Keine Ahnung, was er kostet, wenn er in ein paar Tagen im App-Store auf­taucht. Aber ich kaufe ihn auf jeden Fall. (Ohne nvALT, Byword oder iA Writer aufzugeben, ver­steht sich).

20. Oktober 2011 von frank
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Multimarkdown Composer und Mou: Alternativen zu nvAlt und ByWord?

Ach, ist das schön. Gleich zwei neue Editoren für Markdown-Fans. zwar gibt es schon das tolle Trio nvAlt, Byword und iaWriter, aber als echter Text-Nerd freut man sich über jede neue Option.

Zumindest Mou richtet sich auch gar nicht an Web-Autoren, son­dern vor allem an Developer, die gern mit Markdown arbeiten. Aber auch als ganz nor­maler Schreiber macht das Arbeiten mit Mou Spaß. Wer noch nicht auf Lion ist, muss allerd­ings einen kleinen Trick anwen­den, den mir der Entwickler Chen Luo ver­raten hat:

Mou Markdown-Editor

Mou Markdown-Editor

Den Paketinhalt der App anzeigen lassen, indem man sie mit der rechten Maustaste anklickt, dann info.plist öffnen und den Eintrag Minimum system version von 10.7 in 10.6 ändern, schon läuft Mou auch unter Snow Leopard.

Die App startet mit einer Live-Vorschau, die man aber über eine Tastenkombination abschal­ten kann. Außerdem lässt sich der Bildschirm per Tastaturkommando auch unter­schiedlich ein­teilen Text:Vorschau 1:1, 1:3 oder 3:1. Sehr praktisch.

Auch für HTML-Einheiten wie Non-Breaking Space lassen sich Tastaturkommandos ver­wen­den. Und die Themen kann man verän­dern, indem man eine entsprechende Textdatei in ~/Library/Application Support/Mou anpasst. Dadurch habe ich meinem Mou einen Solarized–Look ver­passt.

Den kann man beim Multimarkdown-Composer von vorn­herein auswählen, in hell oder dunkel, zusät­zlich lassen sich auch eigene Styles anlegen.

Wie der Name schon sagt, setzt dieser Editor nicht auf ein­faches Markdown, son­dern auf das viel­seit­igere MultiMarkDown. Kein Wunder, stammt doch MultiMarkDown vom Entwickler des MMD Composers Fletcher Penney.

MultiMarkDown Composer

MultiMarkDown Composer

Man kann wählen, ob die Live-Vorschau vom MMD Composer oder vom fan­tastis­chen Marked bere­it­gestellt wird, wenn man das bere­its instal­liert hat.

Außerdem unter­stützt der MMD Composer den Export zu HTML, RTF Flat Open Document, LaTeX und OPML. Auf Wunsch kann man sogar ein eigenes Shell Kommando erstellen und das einem eige­nen Exportformat zuord­nen. Die Beta läuft schon sehr rund, und lange dürfte es nicht mehr dauern, bis der MultiMarkDown Composer vom MultiMarkDown–Entwickler im AppStore auf­taucht. Mit Syntax-Highlighting, Solarized-Theme und Vorschau via Marked. Prima Sache. Klare Kaufempfehlung.

02. Oktober 2011 von frank
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Gimme Bar: Speicher das Netz in deiner DropBox

Eine sehr schöne Sache zum Speichern von Internetfundstücken ist Gimme Bar, momen­tan im Beta Stadium. Noch ein oder zwei Tage offen, dann wird erst ein­mal zugemacht.

Gimme Bar spe­ichert nicht nur die Links zu Bildern, Seiten, Texten im Internet, son­dern die kom­plet­ten Inhalte. Auf Wunsch kön­nen sie auch in der eige­nen DropBox gesichert wer­den1.

Man kann sich via Twitter mit Bekannten verbinden und so auf inter­es­sante neue Inhalte stoßen, die Links und Sammlungen kann man öffentlich oder pri­vat anlegen.

Gimme Bar - Speicher das Netz in Deiner DropBox

Gimme Bar — Speicher das Netz in Deiner DropBox

Und natür­lich ist das Ganze sehr schön gestal­tet. Also am besten gle­ich mal anmelden und Betanaut wer­den. Wie gesagt, nur ein oder zwei Tage offen, danach geschlossene Beta.

Via Swiss Miss


  1. Wer noch keine hat und sich über den DropBox–Link anmeldet, erhält 250 MB extra.

31. August 2011 von frank
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Alfred-Extension, um Dateien mit OpenMeta Tags zu finden

Um Alfred Dateien mit bes­timmten OpenMeta Tags finden zu lassen, muss man sich nur den Tipp von Alfred-Entwickler Andrew anse­hen und ihn etwas mod­i­fizieren, indem man kMDItemOMUserTags in der Suche ein­trägt. Ich habe die Extension hier zum Download bere­it­gestellt. Einfach laden, dop­pelk­licken und dann z.B. mds 2do eingeben (mds steht natür­lich für MetaDataSearch). Alfred zeigt dann die Dateien an, die ich mit 2do getaggt habe. Prima Sache, das.

Kann man bes­timmt noch verbessern, wenn man will. Ich habe für mich kMDItemDisplayName etc. raus­geschmis­sen, weil ich möchte, dass wirk­lich nur Dateien mit dem Tag gefun­den wer­den. Funktioniert lei­der auch nur mit einem Tag. Kommt ein zweiter dazu, springt die Suche auf das Internet um. Für mich reicht’s aber.

23. August 2011 von frank
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Just Write: Minimalistischer Markdown-Editor als Web-Applikation

Gerade habe ich mal wieder eine nettes kleines Schreibprogramm ent­deckt, das Markdown benutzt: Just Write. Der Code ist unter der BSD-Lizenz veröf­fentlicht und liegt auf Github. Das Programm selbst ist eine Web-Applikation, die man kosten­los im Chrome Web Store findet. Mit ein paar Anpassungen kann man es aber auch auf dem eige­nen Server laufen lassen.

Mit Markdown-Unterstützung, schön min­i­mal­is­tisch und von überall aus zugänglich. Just write.

Justwrite im Markdown-Format

Justwrite im Markdown-Format

Justwrite Published

Justwrite Published

28. Juli 2011 von frank
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